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10 Insider-Tipps für einen Trip nach Dublin

Du bist im Urlaub in Dublin und möchtest den Touristenströmen entkommen? Wir geben 10 Tipps für Aktivitäten in und um Dublin, die von den meisten Besuchern übersehen werden.

Auf der grünen Insel Irland gibt es viel zu erleben und so ist es auch mit der Hauptstadt Dublin. Wir haben für Euch 10 Tipps für Aktivitäten in und um Dublin zusammengefasst, um den großen Touristenströmen etwas zu entkommen. Dublin hat nämlich noch mehr zu bieten als Guinness Storehouse, Grafton Street und Temple Bar.

1. Tandem fahren im Phoenix Park

Der große Park im Osten der Stadt ist mit 707 Hektar einer der größten eingezäunten Parks Europas. Er beherbergt sowohl viele traditionelle Sportstätten und kleine Cafés, wie auch den Dublin Zoo, der definitiv einen Besuch wert ist.
Unser Tipp im Phoenix Park: Direkt am Eingang gibt es einen Fahrrad-Verleih. Dort kann man sich neben normalen Rädern auch Tandems ausleihen, auf denen die Radtour durch den Park gleich zu einem noch größeren Abenteuer wird.
Ziel der Tour könnte das am anderen Ende des Parks gelegene Farmleigh sein. Auf diesem Anwesen aus dem 18. Jahrhundert gibt es neben einem Bootshaus mit Café auch zahlreiche Tiere und tolle Stellen für Fotos. Auch auf dem Weg kann man mit etwas Glück die bekannten Rehe vom Phoenix Park sehen, die dort frei herumlaufen.

Kosten für das Tandem: 20€/ 3 Stunden oder 30€ für den ganzen Tag.

2. Kilmainham Gaol

Zugegeben, dieser Tipp findet sich auch in einigen Reiseführern, aber dieses alte Gefängnis ist es wirklich wert. Es spielt eine wichtige Rolle in der irischen Geschichte, die man während der einstündigen Führung eindrucksvoll zu spüren bekommt. Gemeinsam mit einem Besuch im St.Stephen’s Green, Dublin Castle und dem General Post Office bekommt man einen guten Eindruck von der Geschichte Irlands und dem Weg zur Unabhängigkeit von der britischen Krone. Auch für Geschichtsmuffel ist der Besuch des Gefängnisses geeignet, aber Achtung: innerhalb der dicken Mauern kann es sehr kalt sein und die Geschichten sind nichts für schwache Nerven.

3. Essen!

Zur Stärkung am Ende eines Tages laden in Dublin zahlreiche wirklich gute Restaurants ein. Die irische Küche ist eher herzhaft und nicht Jedermanns Sache. Wichtige Bestandteile sind Kartoffeln und Rindfleisch, sowie Gemüse, was im Land wächst. Hauptsache regionale Herkunft. Der Preis variiert dabei recht stark, besonders in den beliebten Touristen-Gegenden in Temple Bar wird gerne auch mal etwas mehr verlangt. Wir stellen euch hier unsere Highlights zu fairen Preisen vor:

Morgens:

Brother Hubbard: Hier gibt es alles, was das Frühstücksherz begehrt, von Porridge, Pancakes und Toast zu allerlei gesunden Bowls. Das Lokal gibt es im Norden und Süden der Stadt.

Bean Hive Café: Zwischen Trinity College und St. Stephen’s Green gelegen gibt es in diesem winzigen Café klassisch irisches Frühstück, leckeres Gebäck und Kaffee mit Verzierungen, die immer ein Foto wert sind.

Mittags:

Dollard’s. Hier gibt es nicht nur verschiedene Sorten an Pizzastücken zum Mitnehmen oder vor Ort essen, sondern auch andere frische Gerichte, die vor deinen Augen zubereitet werden. Wer noch nicht genug vom leckeren Essen, kann im angeschlossenen Feinkostladen auch noch etwas mitnehmen. Faire Preise, gutes Essen und gehobene Mensa Atmosphäre direkt an der Liffey.

Zum Kaffee:

Queen of Tarts: Zwei Filialen in der Nähe des Dublin Castle, sehr beliebt, deshalb sollte man zu Stoßzeiten auch mal eine Wartezeit für einen Tisch einplanen. Reservierungen sind leider nicht möglich. Das Mobiliar könnte auch von Oma sein und ebenso hält es sich mit den Torten und Kuchen. Besonders zu empfehlen: Carrott cake oder warme Brownies.

Abends:

Merchant’s Arch: Etwas teurer, aber gemütlich und für Alle, die darauf bestehen, gibt es hier typisch irisches Essen: Irish Stew, Beff & Guinness Casserole, …

Sano Pizza: 1-2 Exchange Street Upper, Temple Bar. Ganz am Rand des Stadtteils Temple Bar gelegen gibt es hier authentische, sehr leckere neapolitanische Pizza aus dem Steinofen. Eine Pizza Margherita mit ausschließlich frischen Zutaten kostet 7,90€, für Dublin ein sehr guter Preis.

Burger!: In Irland werden wahnsinnig gerne Burger gegessen, diese sind natürlich immer mit irischem Rindfleisch gemacht, es gibt aber auch vegetarische Versionen. Neben so ziemlich allen Pubs in denen es Burger gibt, haben sich drei irische Ketten für Burger herauskristallisiert: WOW Burger, Bobo’s Burger und Bunsen. Alle drei machen sehr gute Burger, WOW Burger ist dabei eher günstig und bietet ein attraktives Angebot für Schüler und Studenten. Bei Bobo`s ist das Menü größer und die Atmosphäre gemütlicher. Bunsen bietet dafür angeblich die besten Burger Irlands an. Sucht euch, was euch am meisten anspricht!

Beshoff Bros: In mehreren Filialen, die in der ganzen Stadt verteilt sind gibt es angeblich das beste Fish & Chips. Achtung: meistens gut besucht!

4. George's Street Arcade

Zwischen Drury Street und South Great George’s Street versteckt sich diese kleine Passage. Hier gibt es Essen, Antiquitäten, Bücher, Schmuck, Bilder und viele witzige Gadgets. Tipp: Auf jeden Fall den Laden „Maktus“ besuchen für einen Einblick in den irischen Humor. Auch ein Bummel in den Gassen zwischen Drury und Grafton Street.

5. Pubs

Doyle’s: Typische Studentenkneipe nahe dem Trinity College. Dienstagabends finden die Ruby Sessions statt: 4 Acts spielen vor kleinem Publikum unter Kerzenschein im Pub. Die Acts werden erst kurz vorher bekannt gegeben, dabei waren aber schon u.A. Ed Sheeran, Mumford & Sons, Hozier, Frank Turner. Probiert einfach euer Glück und lasst euch überraschen, wer da ist.

Whelan’s: Auch bekannt für gemütliche Auftritte von Künstlern, aber auch für traditionelle Trad Music.

Porterhouse: Großes Pub mit Live-Musik jeden Abend mit einem rockigen Touch.

Stag’s Head: Traditionelles Pub mit Holzvertäfelung und guter Stimmung, oder „good craic“ wie die Iren sagen würden.

6. Nachtleben (erst ab 18)

Wer keine Lust hat den ganzen Abend im Pub zu verbringen kann in Dublin aus einem breiten Angebot an Clubs wählen:

Dicey’s: Hier gibt es ein sehr gemischtes Publikum von jung bis alt. Eintritt kostet 10€, dafür sind die Getränke sehr günstig (Bier 2€).

Copper Face Jacks: Eine Institution in Dublin. Besonders bekannt sind hier die Tuesday’s at Coppers, von denen viele Iren mit etwas Wehmut in den Augen schwärmen. Ähnlich wie im Dicey’s ist die Musik hier auch für die breite Masse an Partygängern ausgelegt.

Bad Bob’s Temple Bar: Etwas gehobener als Dicey’s und Copper’s und auch das Publikum ist etwas älter, ca. Ende 20- Mitte 30. Hier arbeiten oft DJs mit Live Musikern z.B. an der Trompete zusammen und es entsteht ein toller Mix aus Jazz und Elektro.

The George: DIE Anlaufstelle für die LGBTQ+ Community. Ist man in Dublin, sollte man einmal eine Show im George gesehen haben! Jeden Tag gibt es andere Drag Shows ab ca. 22:30 Uhr.

7. Raus aus der Stadt

Wer noch Zeit hat einen Tag außerhalb Dublins zu verbringen, sollte das unbedingt tun. Mit der DART geht es ab verschiedenen Stationen rund um das Zentrum an der Küste entlang. Häufig wird Howth als Ziel empfohlen. Dort kann man entlang der Klippen wandern und anschließend frischen Fisch am Hafen genießen, aber auch in die andere Richtung lohnt es sich zu fahren.

Wir empfehlen euch eine Fahrt nach Dalkey und von dort einen Spaziergang nach Dún Laoghaire (am besten Google Maps benutzen, Schilder sind manchmal schwer zu sehen).

1.       Etappe: Dalkey bis ans Wasser

Von der Haltestelle in Dalkey aus geht es durch schmale Straßen runter ans Meer, zum Coliemore Harbour. Auf dem Weg kommt man schon mal an schicken Villen mit Meerblick vorbei.

2.       Colliemore Harbour bis Killiney Hill Park

Von dem kleinen Hafen aus geht es immer weiter am Wasser und den Villen entlang einen Berg hoch. Kann man links den Strand von Whiterock sehen, kommt rechts bald ein Weg hoch zum Killiney Hill. Meist stehen hier schon einige Autos, da die Strecke auch bei Einheimischen sehr beliebt ist zum Spazieren gehen. Nun geht es ein paar hundert Meter über Treppen und Wege nach oben, bevor man einen noch besseren Blick auf das Meer hat. Immer dem Pfad folgen, bis die Spitze des Hügels erreicht ist. Hier hat man einen guten Blick über Dublin, das Meer und an klaren Tagen bis nach Wales. Verschnaufe hier einen Moment, genieße den Ausblick und beobachte die vielen Hunde, die oft am Wochenende mit ihren Herrchen da sind beim Spielen.

3.       Killiney Hill bis James Joyce Tower

Nun geht es den Hügel wieder hinunter, allerdings auf der anderen Seite. Auf halbem Weg finden sich die Tea Rooms, ein kleines Café mit viel Zulauf (hier gibt es auch öffentliche Toiletten). Danach geht es weiter runter nach Dún Laoghaire. Im Ort lohnt es sich wirklich Google Maps zu benutzen, da man sich sonst leicht verirrt. Ziel: James Joyce Tower, am besten entlang der Dalkey Avenue und Ulverton Road.

4.       James Joyce Tower bis Dún Laoghaire

Besucht hier entweder die Ausstellung im Tower über den berühmten irischen Schriftsteller James Joyce, dessen bekanntestes Werk Ulysses (dt. Odysseus) auf dem Turm beginnt, oder lauft weiter zur Forty Foot Anlage. Hier gibt es bei fast jedem Wetter zu beobachten, wie jemand in dem kalten Wasser der Irischen See baden geht. Probiert es doch auch mal aus…
Von hier aus kann man den Hafenort Dún Laoghaire schon sehen. Weiter an der Küste entlang kommt man so in den Ort hinein. Im Sommer findet am Wochenende im örtlichen Park ein Farmer’s Market mit allerlei Speisen und Handwerklichem statt. Weiter kommt man zum Segelhafen und links zum Restaurant Forty Foot. Hier gibt es zu sehr guten Preisen eine Stärkung nach der Wanderung und man kann viele Einheimische antreffen. Alternativ finden sich auch an der Hauptstraße von Dún Laoghaire zahlreiche Cafés und Pubs.
Von hier aus sind es nur noch wenige Meter bis zur DART-Station, die euch wieder nach Dublin bringt.

8. Trinity College Touren

Das Trinity College im Herzen von Dublin ist besonders berühmt für seine beeindruckende Architektur, wenn man den Front Square betritt. Auch wenn sie manchmal neben dem großen Touristenmagneten, dem Book of Kells, untergehen, sollte man die Touren rund um die Universität nicht außer Acht lassen. Studenten führen die Besucher rund um den Campus und erzählen von der Geschichte, aber auch von witzigen Anekdoten und Bräuchen am Trinity College. Wir wollen nicht zu viel verraten, aber es gibt durchaus die eine oder andere lustige Geschichte zu hören.
Wer schon mal auf dem Campus ist, sollte auch den Weg an der Berkeley Bibliothek vorbei in Richtung Sportstätten machen. Mit etwas Glück kann man hier Rugby, Fußball, Camogie, Hurling oder auch Cricket sehen.

9. Dead Zoo

Ja, man sollte in Dublin auch Backup-Pläne für regnerisches Wetter haben. Auch wenn das schlechte Wetter sich oft schnell wieder verzieht, ist der Regen doch meist sehr unangenehm. Durch den Wind kommt er dann nämlich von allen Seiten und Regenschirme sind keine Hilfe mehr. Da entflieht man doch lieber für eine Weile nach drinnen. Dazu bietet sich das Naturkundemuseum an. Es wird von den Dublinern auch Dead Zoo genannt. Warum, erschließt sich dem Besucher schon nach wenigen Minuten. Besonders im oberen Stockwerk, in dem die größeren Tiere stehen. Kreuz und quer stehen hier ausgestopfte Tiere aller Arten, Größen und Herkunft. An vielen Tieren hängen außerdem Schilder, auf denen beschrieben wird, wie sie den Weg in das Museum gefunden haben. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

10. Events in Dublin

Dublin hat mit seinen unzähligen Pubs und anderen Venues und seiner großen Szene an Kreativen wirklich jede Menge zu bieten. Informiere dich am besten vorher, was während deines Aufenthalts in der Stadt los ist und probiere einfach mal was Neues aus! Großen Spaß machen z.B. ein Pub Quiz mit Freunden oder ein Besuch in der Laughter Lounge. Tipp: Vicar Street ist eine tolle Location um mehr oder weniger bekannte Künstler live zu sehen. Besonders zu empfehlen ist das irische Comedy-Trio Foil, Arms & Hog, die regelmäßig dort auftreten. Behalte dabei jedoch im Hinterkopf, dass besonders bei Theater oder Comedy wichtig ist zumindest das Meiste zu verstehen, auch mit irischem Akzent. 
Das ganze Jahr über gibt es Events in der Stadt, oft mit künstlerischem Hintergrund. Wir haben für euch eine kleine Übersicht mit einigen Events erstellt. Ein Blick auf aktuelle Veranstaltungen lohnt sich aber auch außerhalb dieser Festivals.

  • Januar - TradFest Temple Bar: an spannenden Orten in der ganzen Stadt gibt es traditionelle irische Musik. Auch eine tolle Möglichkeit, um in einige Locations hineinzukommen.
  • März - St.Patrick's Festival: ein Klassiker. Ganz Dublin ist auf den Beinen am St.Patrick's Day. Zur Parade möglichst früh da sein, um einen guten Platz zu ergattern.
  • Mai - Dublin Dance Festival: Tanz überall. Hier kommen die besten Ensembles und Choreographen ebenso wie neue Talente aus aller Welt zusammen. Lasst Euch von Tänzen verschiedener Richtungen begaistern.
  •  Juli - Longitude Festival & Dublin Horse Show: Im Juli ist für jeden etwas dabei. Auf dem Longitude festival treten internationale große Namen aus Pop, Rap und Hip Hop in einem Setting mitten in der Natur auf. Für Pferdefans hat die Dublin Horse Show einiges zu bieten.
  •  September - Dublin Fringe Festival: großes Festival für Künstler aller Disziplinen. Hier wird Newcomern eine große Bühne geboten und es gibt keine Tabus. Besucht einfach eine Vorstellung und lasst euch überraschen.
  • Oktober - Bram Stoker Festival: Zur Halloweenzeit wird der irische Autor von Dracula gefeiert. Highlight dieses Festivals ist eine große Parade durch die Stadt mit Halloween-Motiven.

Du möchtest dein Englisch noch etwas verbessern, um im Ausland noch besser klar zu kommen und mit den Einheimischen zu plaudern? Dann ist eine Sprachreise doch genau das richtige für dich! Auf einer Reise nach Dublin mit iSt kannst du dich außerdem an den charmanten irischen Akzent gewöhnen oder du informierst dich hier über andere Ziele zum Englisch lernen.