Mit einer Sprachreise die USA entdecken

Über 300 Millionen Einwohner, 9,37 Millionen km² Fläche, 50 Bundesstaaten: Die USA sind unbestritten das Land der Superlative – und so riesig, dass sich zu jeder Jahreszeit ein passendes Sprachreise-Ziel findet. Auch Melting Pot (Schmelztiegel genannt), verschmelzen in US-Amerika unterschiedlichste Einwanderergruppen zu einem bunten Gemisch, das das Leben vor Ort verblüffend vielfältig macht.

Glitzernde Einkaufsparadiese und geschichtsträchtige Städte.

Die heimliche Hauptstadt der USA ist New York, die Stadt, die laut Frank Sinatra niemals schläft. Imposante Sehenswürdigkeiten, wie die Freiheitsstatue oder das Empire State Building, eindrucksvolle Museen, idyllische Ecken wie der Central Park oder Greenwich Village, sorgen für viel Abwechslung. Ebenfalls eine Sprachreise wert ist das kalifornische San Francisco, in dem sich nicht nur Blumenkinder äußerst wohl fühlen. Die elegante, weltoffene Atmosphäre, der atemberaubende Blick über die Stadt und die berühmten Brücken bezaubern jeden Besucher. 

Ganz anders das Spielerparadies Las Vegas, mit seinem hektischen Treiben, turbulenten Spielhöllen und glitzernden Showtheatern ist es auf seine Weise ebenso faszinierend. Oder erforschen Sie die Städte der Ostküste, z.B. Boston, die Hauptstadt Massachusetts mit einem charmanten Altstadtviertel, Backsteinhäusern und kopfsteingepflasterten Gassen. Oder Washington D.C., die tatsächliche Hauptstadt der USA, mit ihren wunderschönen klassizistischen Gebäuden aus weißem Marmor und den weiten Parkanlagen in sattem Grün.

Endlose Weiten, farbenprächtige Natur

Blitzende Neonreklamen, hochragende Wolkenkratzer, turbulentes Treiben, das ist eine Seite der USA. Einsame Wälder, mächtige Gebirge und Bilderbuchlandschaften eine ganz andere. Ein unvergessliches Erlebnis sind die großen Nationalparks, zum Beispiel der Yellowstone National Park mitten in den Rocky Mountains, der älteste Nationalpark der USA. Mit über 200 Geysiren, dampfenden Schwefelquellen und imposanten Schluchten bietet er ein erstaunliches Schauspiel. Oder besuchen Sie den Grand Canyon mit seinen roten und ockerfarbenen Steilwänden, 1.700 m tief und 450 km lang. Einfach riesig, in jeder Hinsicht! 

Wie wäre es, den berühmten Indian Summer einmal live zu erleben? Besonders schön zum Beispiel in Neuengland, wenn prächtige Ahornbäume, Eichen und Ulmen ein wahres Farbfeuerwerk entfachen und in satten Rot- und Orangetönen erstrahlen. 

Ein ganz anderes Bild bietet sich im Nordosten, dem Gebiet der großen Seen. Ihre Ausmaße sind gigantisch, ihre Fläche meist größer als die der meisten europäischen Länder.

American Way of Life: Sports, please!

Ob Baseball, Football oder Basketball. Alle Amerikaner sind sportverrückt. Bei dem großen Football-Finale Ende Januar, dem Super-Bowle, sitzt die ganze Nation vor dem Fernseher und das Land steht still. Dabei ist jedes Spiel gleichzeitig ein kleines Volksfest und damit eine perfekte Gelegenheit, den American Way of Life hautnah kennenzulernen. Bei einem Sprachkurs in Amerika fällt es Ihnen sicher leicht, sich in das Treiben zu stürzen. Doch auch wer selbst aktiv sein möchte, kommt nicht zu kurz. Zum Beispiel beim Golfen, einer der liebsten Beschäftigungen der Amerikaner, beim Wandern, Reiten, Mountainbiking, Kanufahren, etc…

Gut ankommen, gut weiterreisen: die Verkehrsmittel

Die großen Fluglinien fliegen vor allem die wichtigsten Knotenpunkte an: New York, Atlanta, San Francisco, Chicago und Los Angeles. Von dort aus gibt es Anschlussflüge zu hunderten Städten der USA. 

Um das Land näher zu erkunden, fährt man am besten mit dem Auto – Mietautos sind relativ günstig. Berühmt ist zum Beispiel die Route 66, die von Chicago nach Los Angeles führt. Doch Achtung: Auch auf den riesigen Highways gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen (maximal 65-75 Meilen/h = 105-120 km/h).

Größere Orte lassen sich günstig per Bus erreichen. Natürlich gibt es Züge, doch das Netz ist nicht ganz flächendeckend und man braucht Zeit. Doch dann ist eine Fahrt mit der Eisenbahn durchaus ein Vergnügen: Platz nehmen und malerische Landschaften an sich vorüberziehen lassen, z.B. auf dem Weg von New York nach Chicago.

Multikulti und voller Charakter: Das Essen

So vielfältig wie das Land selbst, ist auch seine Speisekarte. Weltweit verbreitet hat sich die Fast-Food-Kultur mit Hamburger, Tacos und Burritos, die in den USA von erstaunlich guter Qualität sind. Auch das amerikanische Frühstück ist legendär und eine gute Unterlage, um in den Reisetag zu starten: Mit Waffeln, Pancakes, leckeren Eiergerichten, Bratkartoffeln und frischen Säften, besonders stilvoll, wenn man es in einem typischen American Diner zu sich nimmt.

Kulinarisch ist die ganze Welt in den USA vertreten, je nach Region und City von Indisch bis Kubanisch. Und in den großen Chinatowns der USA, z.B. in San Francisco, schmeckt chinesisches Essen genau so lecker wie in Peking. Doch man findet auch schmackhafte, typisch amerikanische Küche: Scharf gewürztes Gumbo (ein pikanter Eintopf mit Fleisch und Okras), würziges Clam Chowder (Muschelsuppe), lobster with drawn butter (Hummer mit zerlassener Butter) und vieles mehr. Auf jeden Fall sollten Sie auch die so genannte New American Cuisine kosten, mit leichten Gerichten, viel Fisch und besonders raffinierten Aromen. Einfach einmal ausprobieren!