Mit einer Sprachreise Cuba entdecken

Latino-Rhythmen, amerikanische Straßenkreuzer trotz Handelsembargo der USA, eine Statue, die sowohl als heilige Jungfrau als auch als Göttin verehrt wird – auf Cuba sind das keine Widersprüche, sondern Ausdruck eines sehr relaxten Lebensstils. Dazu trägt auch die bunte Mischung der Bewohner bei, deren Temperament geradezu ansteckend ist. Die 11 Millionen Einwohner teilen sich auf in 51% Mulatten, 37% Weiße, 11% Bewohner afrikanischer Herkunft und 1% chinesischer Herkunft. Mit 114.524 km² ist Cuba das größte Land der Karibik, dabei ist der Weg zum amerikanischen Nachbarn erstaunlich kurz: Nach Miami sind es nur 150 km. Cuba ist ein wahres Inselparadies: Zu der Hauptinsel gesellen sich die 220 km² große Isla Juventud sowie über 4000 Korallenbänke und Inselchen; die meisten davon sind unbewohnt. Nutzen Sie die Chance, mit einer Sprachreise Cuba zu entdecken.

Koloniale Architektur, historische Altstadtkerne

Straßenkreuzer in Pink, Mintgrün oder Azur setzen Akzente, Musik erklingt aus allen Ecken, Prachtbauten liegen verschlafen in der Sonne – Sie sind in Havanna, der Hauptstadt Cubas. Die spanische Kolonialarchitektur sowie Art-Déco- und Bauhausbauten, verleihen der Stadt einen bewiesenermaßen nostalgischen Charme, der Altstadtkern ist seit 1982 Weltkulturerbe. 

Genug Stadtluft geschnuppert? Der Traumstrand Playas del Este ist ganz in der Nähe. Sie mögen es kleiner, doch nicht weniger stimmungsvoll? Besuchen Sie Trinidad, eine nahezu unversehrte Kolonialstadt im Süden des Landes, mit malerischen Kopfsteinpflastergassen, (neo-)barocken Kirchtürmen und Pferdekutschen. Ein Tipp: Vom Turm des Stadtmuseums aus liegt Ihnen ganz Trinidad zu Füßen. Oder wie wäre es mit dem turbulenten Santiago de Cuba im Osten, der Wiege der Revolution und der Musik? Oder der kleinen Provinzhauptstadt Pinar del Rio, wo man Zigarrenrollern bei der Arbeit zuschauen kann? All das können Sie erleben, wenn Sie für Ihre Sprachreise Cuba als Reiseziel auswählen.

Malerische Landschaften, traumhafte Inseln

Der Nationalpark in Valle de Viñales ist ein Paradies für Naturfreunde. Absolut sehenswert: die Mogotes, bucklige Kalkberge, die eine Höhe von bis zu 400 Meter erreichen und durch tropische Verwitterungsprozesse entstanden sind. 

Der Nationalpark Ciénaga de Zapata ist ein 285.650 Hektar großes Feuchtgebiet, landschaftlich faszinierend, mit dichten Mangrovenwäldern und ein Tummelplatz interessanter Wasservögel. Empfehlenswert: Der Besuch einer Krokodilfarm oder ein Bootsausflug zum Indianerdorf Guamá.

Im Osten des Landes findet man die Sierra Maestra, ein Urwalddickicht, das einige Kleinode versteckt. Zum Beispiel den Wallfahrtsort El Cobre. Die dortige Basilika ist Heimat der Schutzpatronin Kubas, der Virgen de la Caridad. Kurios: Diese dunkelhäutige Jungfrau der Barmherzigkeit wird ebenfalls von Anhängern der Santeria-Religion, eine Art afroamerikanischer Spiritismus, verehrt. Für sie stellt die Statue Ochún dar, die Göttin der Liebe und Flüsse. 

Die Isla de la Juventud fungierte einst als Versteck für Piraten und entlaufene Sklaven und soll Robert Louis Stevenson zur Schatzinsel inspiriert haben. Heute ist es das beste Tauchrevier der Karibik. In den ausgedehnten Korallenbänken tummeln sich nicht nur allerlei bizarres Meeresgetier, sondern auch Schildkröten, Leguane und Pelikane.

Tanzen oder Wandern? Beides.

Die Klänge Cubas haben seit Wim Wenders Film Buenavista Social Club, einen Siegeszug durch die ganze Welt angetreten. Vor allem der Son, aus dem Mambo, Bolero, Salsa und Chachacha entstanden sind. Die jüngere Variante ist der so genannte Reggaeton, eine Mischung aus Havanna-Sounds, Hip-Hop und Rock, der genauso in die Beine geht. Und Sie ahnen es: Tanzen ist in Kuba eine Art Lebensphilosophie. Latino-Rhythmen locken Sie nicht? Auch dann kommen Sie bei Ihrer Cuba Sprachreise in Bewegung, zum Beispiel beim Wandern, etwa bei der 3-Tage-Tour von Alto de Naranjo bis nach Las Cuevas. Oder suchen Sie Ihr Glück auf dem Rücken der Pferde, bei einem Ausflug zu einem der Reiterhöfe. Nicht zu vergessen, die vielen Surf-, Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten, die Cuba bietet. Wen es in die Lüfte zieht, der kann sich zum Beispiel beim Paragliding oder Kitesurfing austoben.

Mit viel Pfeffer und Esprit: Essen & Trinken auf Cuba

Besonders berühmt ist Cuba zunächst einmal für flüssige Nahrungsmittel: Den Rum und die Cocktails, allen voran der berühmte Mojito, Cubas Nationalgetränk und angeblich Hemingways Lieblingsdrink. Aber kosten Sie auch einen Cuba libreDaiquiri oder eine der fantasievollen Kreationen der Barkeeper. 

Die Küche selbst ist ein einzigartiger Mix, geprägt von spanischen und afrikanischen Einflüssen. Typische Gerichte sind z.B. moros y christianos (Mauren und Christen = schwarze Bohnen und Reis mit Gewürzen), arroz con pollo (herzhaftes Hühnchen mit Reis) und bacalao con plátano (Kabeljau mit grüner Banane). Patas y panza guisado con arroz blanco (Füße und Bauch vom Schwein mit Reis) sind sicher Geschmackssache, doch warum nicht? Oder probieren Sie einmal würziges Ananasgemüse…. Guten Appetit!

Durchstarten und aufbrechen: die Verkehrsmittel auf Cuba

Zahlreiche Flüge starten nach Cuba und sind zum Teil sogar recht preiswert. Auf Cuba selbst findet der Reisende ein ausgedehntes Flugnetz. Geflogen wird mit kleinen Maschinen, die Flüge sind relativ günstig. 

Zwischen den Städten verkehren Busse und Züge, die meist von Havanna aus starten uns ins ganze Land fahren. Der klimatisierte Tren etwa bringt Sie bis nach Santiago de Cuba. Das Straßennetz zählt zu den best ausgebauten Lateinamerikas, daher lässt sich die Antilleninsel sehr gut per Mietwagen erkunden.

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