Gamze Z. berichtet aus Alabama

Eines wusste ich immer: Mein Traum war, in den USA zu studieren. Nun war die Frage, wie ich zu einem Studium in den USA komme. Natürlich habe ich viel recherchiert, aber der Prozess sah so überwältigend komplex aus. Dann berichtete eine Freundin mir, dass sie mit iSt ein Auslandsjahr in Neuseeland machen wird und sagte mir, dass die Organisation auch Stipendien für ein Studium in den USA anbietet. Ich machte mich sofort an die Arbeit und wurde von da an wirklich auf jedem Schritt von iSt / Go Campus begleitet. Ich war im Urlaub, als ich die E-Mail für meine Bestätigung erhielt. Es erschien immer noch als ein Traum, aber es war kein Traum mehr. A dream comes true!

Die Reise ging nach Alabama. Das Visum aus dem Briefkasten geholt, den Koffer gepackt, eine Abschiedsparty mit all den Leuten die mir wichtig sind, und auf ging die Reise.

Meine zwei besten Freunde habe ich im Bus auf dem Weg vom Flughafen zur Uni kennengelernt. Nach 3 Monaten haben sie das Heimweh etwas einfacher gemacht. Ja, ich habe immer noch Heimweh, aber das ist okay. Ich habe mir nie wirklich vorgestellt, wie es sein würde, in den USA zu leben. Die Uni ist sehr hilfreich, wenn es ums einleben ging und auch generell. Wir halten alle zusammen.

Die Orientation Week war informativ und sehr hilfreich für offene Fragen rund um das Studium. Ich lernte mein roommate kennen und wir verstehen uns super. Ihre Familie lebt ein paar Stunden von hier entfernt und sie bat mir an, Thanksgiving mit ihr und ihrer Familie zu verbringen. Ich war erstaunt, wie freundlich alle in dieser Gegend waren. Auch wenn du die Person nicht kennst, grüßen sie dich, fragen dich wie es dir geht, und halten Türen offen. Nicht dass meine Mitbürger in Deutschland unhöflich waren, aber definitiv nicht so gastfreundlich wie die Amerikaner.

Schulisch gesehen ist die Vielfalt und das Angebot viel größer als erwartet. Man kann sich selbst finden und alles ausprobieren, da man als Freshman noch nicht sein Major (Hauptfach) festlegen muss. Ich konzentriere mich zwar auf meinen Studienbereich, aber probiere auch viele Extracurricular Activities aus. Die Auswahl ist riesig und man kann für die ersten zwei Jahre jederzeit seine Meinung ändern. Schließlich wollen wir einen Abschluss, mit dem wir auch zufrieden sind und auch eine Karriere, die uns Spaß macht!

Ich war auf meinem Home Game. Es war überwältigend. So wie wir Fußball in Europa feiern, feiern die Amerikaner Football. Nicht nur der Football Pride ist eine große Sache, sondern auch der School Pride. Die Uni plante einen Beach Trip nach Panama City. Das Meer war zwar nichts Neues für mich, aber das war der Golf von Mexiko. Eine komplett neue Entdeckung für mich. In Deutschland bin ich zwar rumgekommen, aber es ist nicht wirklich zu vergleichen mit den Road Trips hier drüben. Einfach mal 3 Stunden in eine Großstadt fahren, eine Woche am Lake Martin campen, Beach Trips und Lagerfeuer. Ich kann die ganze Erfahrung,  die ich hier sammle,  gar nicht in Worte  fassen.

Ich bin mir sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, als ich die Universität ausgesucht habe. Ich wäre nirgendwo lieber als genau hier!

Henriette H. berichtet aus Florida

Hallo aus Florida!

Mir geht es sehr gut hier an meiner Uni. Der Campus ist wunderschön und über das Wetter hier in Florida kann ich mich natürlich auch nicht beschweren! Ich hab mich schon von Anfang an unglaublich wohl hier gefühlt. Vor allem die Orientation for international students hat mir sehr gut gefallen. Wir sind sehr viele internationale Studenten hier und es war sehr schön, alle direkt am Anfang kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Meine Ansprechpartnerin an der Uni ist auch wirklich nett und ich kann mit allen Fragen und Problemen jederzeit zu ihr kommen!

Die ersten Wochen waren dann natürlich ziemlich aufregend! Ich musste mich erstmal an den Unialltag gewöhnen, denn alles war so neu und anders als in Deutschland! Da meine Uni ziemlich klein ist, sind in den Kursen meist unter 20 Personen. Einerseits hätte ich mir größere Kurse gewünscht, weil mich die kleinen Kurse zu sehr an meine Schulzeit erinnern, andererseits ist es aber auch echt schön, dass die Professoren so persönlich auf einen eingehen und auch immer helfen können. Meine Kurse gefallen mir sehr gut! Ich freue mich aber schon auf das nächste Semester, weil ich dann mehr Wahlfreiheit haben werde. Woran ich mich zuerst auch noch gewöhnen musste, ist dass ich wirklich viel Arbeit hier habe! Meine Kurse sind sehr schreibintensiv, ich muss also ganz oft Hausarbeiten und andere Assignments abgeben. Zu Anfang hat mich das etwas überwältigt und war total stressig, mit der Zeit habe ich mich aber besser daran gewöhnt!

Ich hab schon viele neue Freunde gefunden, sowohl internationale als auch Amerikaner. Außerdem bin ich einer Studentenverbindung beigetreten, was sehr viel Spaß macht! Ich konnte auch schon ein bisschen die Gegend erkunden und war oft am Strand, der nur 20 Minuten von der Uni entfernt ist. Am Wochenende war ich in Disney World und in den Universal Studios, das war auch echt super! Mit meiner Mitbewohnerin verstehe ich mich auch gut, obwohl es sehr gewöhnungsbedürftig sein kann, sich mit einer anderen Person ein kleines Zimmer teilen zu müssen, da weiß man es auf einmal viel mehr zu schätzen, wie schön es ist, zu Hause ein eigenes Zimmer zu haben!

Mir geht es aber wirklich gut hier und ich genieße all die neuen Erfahrungen, die ich hier machen darf! Ich hatte zwar auch schon ein paar kleine Heimweh Momente, aber ich bin mir sicher, dass das vorübergehend ist. Ich bin froh hier zu sein!

Maike K. berichtet aus Pennsylvania

Im August ging es für mich los – College in den USA, genauer gesagt in Bethlehem, Pennsylvania. Die Entscheidung für mein College hat sich als perfekt herausgestellt.

Das Campusgelände ist gerade momentan im Herbst wunderschön. Das College wurde in 1742 gegründet und ist damit das sechstälteste College in den USA. Demensprechend sind viele der Gebäude von außen noch aus dieser Zeit erhalten. Von innen dagegen ist alles auf dem neuesten Stand und mit moderner Technik ausgestattet.

Meine Kurse im ersten Semester sind: Principle of Economics, Financial Accounting, History: The Ancient Near East und mein First Year Seminar (das ist verpflichtend für alle Erstsemester). Sprachlich komme ich gut klar. Natürlich fehlten mir in den ersten Wochen in den Vorlesungen einige Vokabeln, aber das hat sich schnell gelegt. Zusätzlich sind alle Professoren sehr engagiert und verständnisvoll und es gibt Möglichkeit wie ein Writing Center, um die sprachliche Barriere schnell zu überwinden.

Mein Wohnheim ist eine Living Learning Community auf dem Campus. Das bedeutet ich lebe in einer sogenannten Suite mit 15 anderen Freshman. Wir haben alle ein Einzelzimmer (!!) und teilen uns einen große Küche, ein Wohnzimmer und einen Study Room. Das System gefällt mir total gut, da man zwar ein eigenes Zimmer, aber trotzdem das typische amerikanische Wohnheim-Erlebnis hat.

Für mich als sportbegeisterte Person ist das Leben auf einem Amerikanischen College-Campus wie geschaffen. Mein Sport ist Leichtathletik oder, wie wir hier sagen, Track and Field. Sport im Allgemeinen ist ein großes Thema - von Football über Softball, Basketball oder auch Tennis ist jede Sportart vertreten. Die Unterstützung vom gesamten Campus, die jeder Sportler erfährt, ist enorm. Auch die professionelle Betreuung durch Trainer, Ärzte, Physiotherapeuten zeigt, wie ernst der Sport hier genommen wird.

Insgesamt bin ich zu 100% glücklich mit meiner Entscheidung, in den USA zu studieren. Nach nur zwei Monaten hier habe ich mich super eingelebt!

Anna P. berichtet aus Georgia

Abitur und was dann? Die Frage stellte ich mir lange. In Deutschland anfangen zu studieren wollte ich nicht, da ich noch nicht genau wusste, in welche Richtung es gehen sollte. Durch eine Freundin bin ich eigentlich erst an Go Campus gekommen, da es ihr relativ ähnlich ging. Was ich sehr toll fand,  dass ich erstmal die Möglichkeit hatte, verschiedene Fächer in Amerika auszuprobieren, um zu sehen, was mir gefällt und was ich mir später vorstellen kann. Als ich in der zehnten Klasse war, war ich für fünf Monate in Kanada und hatte eine unglaubliche Zeit dort. Deswegen habe ich mich dann sehr gefreut, als ich die Zusage von Go Campus bekam. Danach ging es los mit Formularen ausfüllen, einem Lebenslauf schreiben, sowie einem Motivationsschreiben. Nach ein paar Wochen schon habe ich die Uni-Angebote bekommen. Dann ging es an die Entscheidung. Da es mir relativ egal war, wo es hinging und ich viele sehr unterschiedliche Angebote hatte, habe ich nach den Angeboten, aber auch nach dem Aussehen des Campus entschieden.

Dann ging alles ziemlich schnell und schon landete ich mit zwei voll gepackten Koffern in Atlanta. Dort wurde schon auf mich gewartet und nachdem alle anderen International Students da waren, sind wir zum Campus gefahren. Die nächsten Tage hatten wir Orientation Week, wo wir vieles über das College, Leben auf dem Campus und über die anderen Internationals gelernt haben. Erst am Wochenende sind dann meine Roommates eingezogen. Ich wohne in einem Apartment mit sieben anderen Mädels, obwohl mittlerweile drei ausgezogen sind, da sie ihr eigenes Zimmer haben wollten. Zuvor war ich sehr aufgeregt, da ich nur die Namen der anderen kannte, aber sie noch nie gesehen hatte. Schon nach ein paar Tagen hat man sich super gut verstanden und sich sehr wohl gefühlt. An das Leben im Apartment gewöhnt man sich schnell. Natürlich gibt es zwischendurch auch Probleme, wenn man manche ihr Geschirr nicht waschen oder immer alles liegen lassen. Daran gewöhnt man sich aber auch und das Wichtigste ist, die Probleme sofort anzusprechen.

Im ersten Semester hatte ich English, Psychology, Sociology, Education und Economics. Mit allen meinen Kursen war ich sehr zufrieden.  Die Kurse sind nicht sonderlich groß, was mir persönlich gut gefällt. Die Lehrer sind alle sehr nett und hilfsbereit. Sie haben volles Verständnis, wenn man nicht alles von Anfang an versteht. Man kann immer zu ihnen gehen, wenn man Fragen hat und sie sind sehr interessiert an einem. Da man aber nicht viel Unterricht hat, muss man relativ viel zu Hause erledigen. Aber solange man seine Aufgaben macht und zum Unterricht kommt, bekommt man auch ganz gute Noten.  

In der Freizeit gibt es verschiedene Sachen, die man machen kann. Direkt neben dem Campus haben wir ein großes Fitnessstudio mit vielen Geräten, Fußball – und Basketballplätzen, einem Indoor und Outdoor Schwimmbad, einer Kletterwand und vielen anderen Sachen. Sonst gibt es generell viele Angebote am Campus wie verschiedene Clubs, denen man beitreten kann oder unterschiedliche Sportteams.

Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, hier nach Georgia zu kommen. Ich habe schon sehr viel gelernt, erlebt, gesehen und freue mich auf die weiteren Monate. Es ist eine tolle Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann.

Charlotte T. berichtet aus Utah

In den USA zu studieren war seit meinem High School Year immer mein Traum. Ich weiß, dass viele andere zukünftige sowie derzeitige Studenten den gleichen Traum haben. Darum will ich meine bisherigen Erfahrungen hier teilen.
Ich heiße Charlotte und studiere seit letztem August  an einer Uni in Utah. Go Campus hat mir geholfen diese Uni zu finden und mich hier zu bewerben. 

Meine Uni  ist  relativ klein, im Vergleich zu anderen Unis in den USA, was ich gut finde, da dadurch auch die Kurse kleiner sind. Am ersten Tag war ich ziemlich aufgeregt. Alles war neu und ungewohnt. Allerdings waren die „Orientation Leaders“  sehr hilfsbereit und ich konnte schon am ersten Tag viele nette Leute treffen. Das hat alles ein bisschen einfacher gemacht. Während der Orientation Week hat mir mein Academic Advisor (Berater) geholfen, meinen Stundenplan zusammen zu stellen. Mein Hauptfach ist Communications. Ich habe für mein erstes Semester relativ einfache Kurse ausgewählt, um mich erstmal eingewöhnen zu können. Das würde ich übrigens auch allen neuen internationalen Studenten empfehlen. Dieses Semester hatte ich Criminal Justice, Intro to Communications, Acculturation, Physical Geography und Inside Art of Dance. Alle meine Professoren waren sehr nett und hilfsbereit. Professoren wollen einem helfen gute Noten zu bekommen und solange man seine „Hausaufgaben“ macht und rechtzeitig abgibt ist das auch relativ leicht.

Dorm life
In einem Dorm zu wohnen und Room Mates zu haben war eine ganz neue Erfahrung für mich. Ich wohne in einem Apartment-Style Dorm auf dem Campus. Das heißt wir haben zwei Doppelzimmer, ein Einzelzimmer, ein Badezimmer, eine kleine Küche und ein kleines Wohnzimmer im Apartment. Alle meine Room Mates sind International  Students. Zwei sind aus Frankreich, eine ist Italienerin und eine kommt aus China. Zwischen durch gab es ein Paar Probleme, da zwei der Room Mates sehr unordentlich waren und nachts laut waren. Nachdem wir allerdings  einen Putzplan zusammengestellt haben, wurde es besser. Daraus habe ich gelernt, dass das wichtigste, wenn man mit anderen zusammen wohnt, ist zu sofort zu sagen, wenn einen etwas stört.

Freetime
Vor allem im ersten Semester ist es wichtig, viele Leute kennen zu lernen um Freunde zu finden. Clubs, Sororities, Fraternities und Student Organizations sind dafür perfekt. Ich bin dem Hip Hop Club auf meinem Campus beigetreten, wo ich ein paar neue Freunde finden konnte.

Obwohl der Ort  ziemlich klein ist, ist die Lage der Universität super. Von hier aus sind viele Skigebiete und Nationalparks gut erreichbar. Aber das wahrscheinlich beste ist, Las Vegas ist nur zwei Stunden, Los Angeles 6 Stunden und Salt Lake City ist 4 Stunden entfernt. Während meiner Herbstferien hatte ich Zeit etwas zu reisen. Zwei Freundinnen und ich haben uns ein Auto gemietet und haben einen kleinen Road Trip nach LA gemacht, was richtig cool war. Bis jetzt hatte ich hier eine tolle Zeit hier und habe viele neue Erfahrungen gemacht.

Philipp W. berichtet aus Missouri

Ich befand mich gerade im Urlaub in Afrika, als ich von iSt die Email erhielt, dass meine Uni-Vorschläge vorliegen. Wieder Zuhause angekommen, stürmte ich sofort an meinen Computer und loggte mich in dem Portal, in dem ich meine Vorschläge ansehen konnte, ein. Es waren zehn Universitäten, die sich geografisch von den Suburbs Philadelphias bis zu den Rocky Mountains erstreckten. Nun begann also die große Recherche: stundenlang klickte ich mich durch die Homepages der Universitäten, las Feedbacks von Studenten in Foren und klickte mich durch Hochschulratings von Zeitungen und Magazinen. Nach zwei Tagen stand meine Entscheidung fest: eine staatliche Universität mit knapp 7000 Studenten im Bundesstaat Missouri würde meine Heimat für die nächsten vier Jahre werden.

Abgesehen von der Visabeantragung, die einen wirklich einige Nerven kostet, verliefen die Vorbereitungen recht einfach, gerade wegen der vielen hilfreichen Tipps von iSt. Am 10. August 2014 ging dann mein Flug ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. In der darauf folgenden Woche fand die International Orientation statt, wo ich alles über das amerikanische Hochschulsystem erfuhr, mir aber auch amerikanische Kultur und gesellschaftliche Normen und Werte nähergebracht wurden. Während dieser Woche habe ich aber auch viele interessante Menschen aus aller Welt kennengelernt, von denen ich jetzt viele zu meinen Freunden zähle. Mit einer Gruppe Italienern war ich beispielsweise über die Thanksgiving Break in New York.

Nach der International Orientation begann die Domestic Orientation und ich lernte endlich meinen roommate und meine beiden suite mates kennen. Sie waren sehr nett und äußerst hilfsbereit, was eigentlich komplett dem Stereotyp für Menschen aus dem Mittleren Westen entspricht. In den mehr als 200 Clubs, die es an meiner Universität gibt, findet jeder einen Platz, um seine Freizeit zu gestalten. Ich habe mich für die wohl zeitintensivste Form der Freizeitgestaltung entschieden und bin einer Studentenverbindung, einer sogenannten fraternity, beigetreten. Mitgliedschaften in fraternities oder sororities sind in den USA sehr viel häufiger verbreitet als in Deutschland und gelten hier in USA nicht als „konservativ“, sondern haben stattdessen den Ruf, viel für das Sozialleben zu tun. Neben philantrophischen Veranstaltungen und sportlichen Wettkämpfen gegen die anderen fraternities am Campus, steht hier vor allem der soziale Aspekt im Vordergrund. Hier habe ich wirklich gute Freunde gefunden, mit denen ich eigentlich rund um die Uhr unterwegs bin.

Aus akademischer Sicht ist ein Studium in den Vereinigten Staaten einfach nur genial! Man kann während der ersten paar Semester problemlos seinen major, also sein Hauptfach wechseln, ohne wie in Deutschland wirklich Zeit zu verlieren. Viele Amerikaner kommen sogar ohne major an die Uni und belegen erstmal Kurse, die die allgemeinbildenden Voraussetzungen, die man erfüllen muss, um nach vier Jahren seinen Abschluss zu erhalten, und wählen ihr Hauptfach somit erst, wenn sie wirklich wissen, was ihnen gefällt. Die kleinen Kurse, hilfsbereiten Professoren und die erstklassige Ausstattung der Universitäten sind ebenfalls Gründe, weshalb ich so begeistert vom amerikanischen Hochschulsystem bin.

Alles in allem kann ich ein Studium in den Vereinigten Staaten und vor allem die  Stipendienvermittlung von iSt also nur empfehlen! Die Unis, an denen mir Stipendien angeboten wurden, waren sehr gut und die Beratung durch iSt auf höchstem Niveau.

Celine C. berichtet aus Utah

Vor einem halbem Jahr ging die große Reise für mich los. Utah - das ist nun mein neues zu Hause. Der tägliche Blick auf die Berge hat meinen Alltag so versüßt, dass ich gar nicht mehr weg möchte!

Das amerikanische Studentenleben kann man sich voller Klischees vorstellen: Die Footballer, die ihren Stammtisch in der Mensa haben, die Cheerleader mit Schleifchen im Haar und natürlich dürfen auch die roten Pappbecher nicht fehlen.

Ich muss zugeben, dass ich mich mit der Wahl der Uni wirklich schwer getan habe aber Go Campus stand mir jederzeit mit Erfahrungen und Kontakten zur Seite, sodass ich meine Traumuniversität letztendlich gefunden habe.

Seitdem ich drüben bin, hat sich mein Leben um 180 Grad verändert. Meine Interessen haben sich erweitert und mein neues Hobby das Klettern, könnte ich mir bei den wunderschönen roten Bergen nicht  mehr wegdenken.

Meine Bedenken mit der Sprache waren auch schnell beseitigt. Obwohl ich nie die beste Schülerin in Englisch war, gucke ich seltenst ins Wörterbuch und komme in den Vorlesungen super klar. Durch die stets offenen Leute und die tausend Möglichkeiten sich Hilfe zu suchen für Fall A-Z (Writing Center zum Kontrollieren der Hausaufgaben, kostenlose Tutorenangebote, Clubs für den Sozialen Kontakt etc.) auf dem Campus, habe ich mich sehr schnell eingelebt.

Ich danke iSt, mir meinen American Dream erfüllt zu haben und ich kann jedem aufgeschlossenem Menschen nur empfehlen, diesen großen Schritt zu gehen, denn es lohnt sich!

Viviane K. berichtet aus Georgia

Wenn ich jetzt zurück denke kann ich es kaum glauben, was ich alles in den letzten vier Monaten erlebt habe. Das Herbstsemester hier in Georgia ging um wie im Flug und ich würde kaum einen Tag missen wollen. Nachdem ich im Frühling 2014 mein Abitur in den Händen hielt, ging es nur noch um eins; Vorbereitungen für Georgia treffen. Der ganze Anmeldungsprozess, der Visumsantrag, zahlreiche E-Mails mit der Uni austauschen, für meine Kurse anmelden, all das war eine Menge Arbeit doch dank meiner Vorfreude und der großen Hilfe von Go Campus ohne Probleme bald erledigt.

Anfang August ging es dann ans Koffer packen und dann los nach Atlanta. Dort wurde ich vom International Club abgeholt und habe viele andere internationale Studenten von überall aus der Welt kennen gelernt. Von dem Moment als ich an der Uni ankam, gab es dann eigentlich kaum noch eine freie Minute für mich (was einen Heimweh auch für die meiste Zeit vergessen lässt). In den ersten Tagen bekamen wir von der Uni unzählige Informationen über alles, was man über das Leben in Amerika wissen sollte und falls doch mal eine Frage ungeklärt blieb, gab es für alles einen Ansprechpartner, der einem gerne weiter geholfen hat.

In den nächsten Tagen kamen dann auch die anderen Studenten an, es gab zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten wo ich gleich einige nette Leute kennen gelernt habe. Auch meine Roommate mit der ich mein Zimmer geteilt habe und meine beiden Suitmates mit denen wir ein Bad teilen, sind sehr freundlich. Nach der ersten Woche der Eingewöhnung ging auch schon gleich der Unterricht los und ich war überrascht über das gute Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern. So gut wie jeder Professor, den ich hatte, kannte mich beim Namen und sie haben einem klar vermittelt, dass man bei jeglicher Art von Frage oder Problem jederzeit zu ihnen ins Büro kommen oder einfach mal mit ihnen zu Mittag essen kann.

Überrascht war ich erstmal über die Menge an Hausaufgaben, die man während des Semesters machen musste, doch von der Schwierigkeit war alles machbar und auch an die englische Sprache hatte ich mich sehr schnell gewöhnt. Auch für andere Aktivitäten hatte ich noch genügend Zeit, es gab kaum einen Abend, an dem ich nichts vorhatte und es wurde nie langweilig mit all den Clubs und Aktivitäten die auf dem Campus angeboten wurden. An den Wochenenden bin ich oft mal mit Amerikanern heimgefahren oder der International Club hat Trips angeboten zu Attraktionen wie der World of Coke und das CNN Center in Atlanta. In den Herbstferien habe ich mit elf anderen internationalen Studenten einen Trip nach Miami organisiert auf dem wir unglaublich viel Spaß hatten und große Teile von Florida, Key West und den Everglades gesehen haben. 

Alles in allem bisher eine unvergessliche Erfahrung und ich hatte sehr viel Spaß. Go Campus und auch meine Ansprechpartner hier an der Uni sind und waren für mich da und es gab immer jemanden, der mir helfen konnte, falls mal ein Problem aufgekommen ist. Die Amerikaner hier sind sehr aufgeschlossen und freundlich, so dass es für mich, obwohl ich doch eher zurückhaltend bin, nicht schwierig war, Anschluss zu finden. Durch den vielen Kontakt zu den andren internationalen Studenten habe ich nicht nur die amerikanische Kultur kennengelernt, sondern auch einiges über Kulturen aus aller Welt erfahren.

Ich würde diese Erfahrungen niemals missen wollen und freue mich schon auf mein zweites Semester hier. Vielen Dank an Go Campus, dass Ihr das hier alles möglich gemacht habt!

Sarah G. berichtet aus Indiana

Brrr! Mein erstes Semester an einem Liberal Arts College im ländlichen Indiana begann mit rekordverdächtig kalten Wintertagen und eisigen Stürmen. Zum Glück war das kein schlechtes Omen: Seit Januar 2014 studiere ich jetzt an der verhältnismäßig kleinen Hochschule mit dem bildschönen Campus und habe bisher jeden Tag genossen.

Mit nur 1.200 Studenten, die – wie auch etwa ein Drittel der Professoren – beinahe alle auf dem Campus leben, ist die Atmosphäre sehr familiär. Obwohl es vor allem anfangs noch ungewohnt war, ständig mit anderen, zunächst noch fremden Menschen eng zusammenzuleben und dadurch weniger Privatsphäre genießen zu können, bin ich mit meinen Kommilitonen gut zurechtgekommen und habe schnell einige Freunde aus aller Welt gewinnen können. Die „Dorms“ der Hochschule sind funktionell ausgestattet; die Zimmer lassen sich aber gemütlich gestalten, sodass ich mich schon nach kurzer Zeit heimisch gefühlt habe.

Die Professoren sind sehr freundlich und hilfsbereit, sodass ein ausgezeichnetes Verhältnis zu ihnen der Normalfall ist. Ich verdanke es auch ihrer großartigen Unterstützung, dass ich akademisch sehr gut zurechtgekommen bin. Der seminarartig gestaltete Unterricht in kleinen Klassen und besonders dessen Vor- sowie Nachbereitung sind sehr anspruchsvoll und zeitaufwendig, wodurch Organisationstalent und Selbstdisziplin unabdingbar sind. Sprachlich hatte ich keine Probleme, auch wenn gerade am Anfang das Verfassen und Verstehen mancher Texte wegen des teils fremden Vokabulars etwas länger dauerte. Am meisten Spaß hatte ich in den Fächern, die ich für mein Hauptfach, Psychologie, belegt hatte. Allerdings konnte ich mich auch für die "Liberal Arts Degree Requirements", Fächer, die einer breiten Allgemeinbildung dienen, von Anfang an begeistern, und nehme sie als zusätzliche Bereicherung meines Studienaufenthaltes wahr.

Auf dem Campus werden ständig und kostenlos außer-akademische Programme im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich angeboten. Insbesondere Theatervorstellungen, Konzerte und philosophische Vorlesungen habe ich in meiner bisherigen Zeit regelmäßig besucht. Auch zahlreiche Clubs und Sportteams bieten ständig Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung für Studenten mit den unterschiedlichsten Interessensgebieten. 

Wenn es in der Kleinstadt, in der mein College liegt, doch einmal zu ruhig wird, können ein naheliegender State Park und drei interessante Großstädte, die gut zu erreichen sind, für Abhilfe sorgen. In den Ferien reisen die Studenten meines Colleges außerdem gerne gen Süden oder Südosten, um sich am Strand zu entspannen.

Wer überlegt, in den USA zu studieren, sollte unbedingt eine Bewerbung für die Stipendienvermittlung von iSt in Erwägung ziehen. Bewerbern werden Colleges/ Universitäten vermittelt, die sehr gut zu deren Fähigkeiten und Wünschen passen, während es für "Außenstehende" schwierig sein kann, die ideale Hochschule ohne professionelle Hilfe zu finden und dort finanziell gefördert zu werden. Ich wäre sicherlich nicht auf die Idee gekommen, in Indiana nach meiner Traumhochschule zu suchen, kann mir inzwischen aber schon keinen anderen Ort mehr vorstellen, an dem ich die nächsten Jahre lieber verbringen würde! Durch Go Campus/ iSt stehen mir stets Ansprechpartner zur Seite, die vor allem in der Vorbereitungsphase vor dem Studienbeginn wertvolle Hilfe anbieten konnten und mir so viel Unsicherheit vor dem großen Schritt gen USA nahmen.

Sollte man sich für ein Studium in den Vereinigten Staaten entscheiden, ist es wichtig, der amerikanischen  Kultur sowie den Leuten gegenüber offen zu sein, damit ein schnelles Einleben möglich ist. Auf keinen Fall sollte man größtenteils unter den eigenen Landsleuten oder den internationalen Studenten bleiben, was zwar manchmal wegen der ähnlichen Situation verlockend sein kann, aber letztlich isoliert und das "wirklich" amerikanische College-Erlebnis somit unmöglich macht. Natürlich ist es in Ordnung, ab und zu etwas Heimweh zu haben - ich finde, es hilft, sich in diesen Momenten durch Sport oder andere Aktivitäten auf dem Campus abzulenken. Letztlich gingen diese kurzen Phasen für mich aber immer schnell vorbei und wichen dem Gefühl, dass die Zeit an meinem College eine der bisher wunderbarsten meines Lebens ist.

Kerstin B. berichtet aus Missouri

Im Juli 2012 war ich erstmals auf der Homepage von Go Campus, etwa anderthalb Jahre später, am 7. Januar 2014 saß ich im Flieger in Richtung Amerika. Und ich habe die Entscheidung, in Amerika zu studieren, bisher noch keinen Tag bereut.

Die Betreuung durch iSt war super, grade die Infos bezüglich des Visums sind sehr hilfreich, da das Visum Nerven ohne Ende kostet. Aber ich kann sagen: es war den Aufwand wert!

Aber wenn es mal ans Visum geht, liegt der größte Teil des Bewerbungsprozesses ja eigentlich schon hinter einem. Mir hat der ganze Prozess großen Spaß gemacht wenn ich ehrlich bin, was vielleicht auch daran lag, dass ich mich sehr früh beworben habe und somit unter keinerlei Druck geraten bin. Daher mein Tipp an alle die das Abenteuer USA auch wagen wollen: früh genug bewerben!

Der wahrscheinlich aufregendste Moment ist wenn die Liste mit den möglichen Universitäten kommt. Ich habe mich schlussendlich für eine relativ kleine Public University in Missouri entschieden und fühle mich dort unheimlich wohl! Durch das Leben in den Dorms fällt es sehr leicht, mit anderen Studenten in Kontakt zu kommen und es haben sich schnell Freundschaften entwickelt. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man mal von einer Welle von Heimweh überrollt wird, die mit Sicherheit früher oder später mal kommen wird. Das Leben im Dorm ist sehr entspannt und es kommt mit Sicherheit niemals Langeweile auf.

Was das akademische Leben anging, so bin ich deutlich besser zurecht gekommen, als ich zu Beginn des Semester gedacht hatte. Die Kurse sind sehr klein, in keinem meiner Kurse waren mehr als 30 Studenten. Das sorgt für eine angenehme Lernatmosphäre und man hat nie das Gefühl, nur einer von vielen zu sein. Alle meine Professoren haben sich Zeit für mich genommen, wenn ich mal eine Frage hatte oder mit einer Hausarbeit nicht weitergekommen bin. Zudem bietet die Uni einige Ressourcen, die mir sehr weitergeholfen haben. So habe ich mich zum Beispiel einmal mit einer Frau in der Bibliothek getroffen, die mir geholfen hat Quellen für meinen Aufsatz zu finden und ein andermal bin ich mit einem Aufsatz ins Writing Center gegangen, wo man mir meinen Aufsatz korrigiert hat, sodass zumindest die sprachlichen Fehler kein Thema mehr waren. Es ist nicht so, dass das akademische ein Selbstläufer ist, man muss sich schon ab und zu mal hinsetzen und was tun, aber sobald man das macht, zahlt es sich auch aus!
 
Was mir in zu schaffen gemacht hat, war das Wetter. Es gibt in Missouri den Spruch „If you don’t like the weather, just wait five minutes”. Es hatte gefühlt teilweise bis zu -40°C und Mitte Februar fiel so viel Schnee, dass die Uni einen Tag komplett geschlossen hat und wir einen Snow Day hatten. Es war einer der lustigsten Tage am Campus und die Stimmung hatte ein bisschen was von Karneval.

Ich bin unglaublich glücklich, dass ich mich dazu entschlossen habe, mein komplettes Psychologie Studium in den USA zu absolvieren und kann jedem, der mit dem Gedanken nach Amerika zu gehen spielt, nur raten es zu tun. Es ist eine Lebenserfahrung die einem keiner mehr wegnimmt und von der man lange zehren kann.

Deborah W. berichtet aus Utah

Seit August 2013 studiere ich Biologie hier in Utah. Die Uni und das Leben in den USA gefallen mir seit dem ersten Tag sehr!

Die Kurse sind verhältnismäßig klein, mein größter Kurs besteht aus 75 Studenten, was ein sehr angenehmes Verhältnis zu Professoren und Kommilitonen schafft. Schon nach wenigen Wochen kannten die Professoren den Großteil des Kurses beim Vornamen und waren auch immer sehr hilfsbereit und bedacht über die akademischen Leistungen. In meinen Kursen bin ich größtenteils ohne Probleme zurechtgekommen. Sprachlich gab es nur sehr wenige Probleme, da Fachbegriffe ja glücklicherweise gleich sind und nur anders ausgesprochen werden. Das Studienangebot hat es mir sogar ermöglicht, neben Fächern wie Bio und Mathe für meinen Major, auch Spanisch zu belegen, was mir persönlich sehr viel Spaß gemacht hat. Die Uni bietet außerdem ein großes Angebot an Clubs in allen möglichen Bereichen: Ob Volleyball, Boxen, Chemie, Zeichensprache oder Harry Potter, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Ich habe echt super Glück mit meinen Mitbewohnerinnen! Alle, die auch regelmäßig zu Hause waren, sind auf einer Wellenlänge. Die Umstellung in einem Doppelzimmer zu wohnen, war am Anfang wohl die größte Umstellung. Doch auch wenn man nicht die beste Beziehung zu seiner Mitbewohnerin hat, ist es vollkommen ok! Auch meine Nachbarn in meinem Dorm sind wunderbar! Mein bester Freund wohnt direkt nebenan, was total klasse ist. Generell habe ich doch viele Freunde gefunden und auch schon ein paar Bezugspersonen, was sehr angenehm ist. Dadurch hatte ich auch schon sehr tolle Möglichkeiten, in den USA zu verreisen (San Diego, Arizona, Las Vegas).

Die Stadt Cedar City überzeugt mit der fantastischen Lage! Mehrere Nationalparks umgeben die Stadt. Die Entfernung nach Las Vegas und besonders im Winter die naheliegenden Skigebiete sind ein Pluspunkt für die Stadt. Zwar ist das Unterhaltungsangebot etwas begrenzt, da es ja schließlich eine Kleinstadt ist, allerdings findet  sich immer etwas zu tun! Landschaftlich ist es wunderschön, auch wenn die ersten Minusgrade von -24 Grad doch erst mal sehr extrem klingen, macht es die Sonne sehr aushaltbar. Wenn ich im Januar dann wieder zurück nach Utah komme, werde ich auch mal die umliegenden Skigebieten nutzen und mich auch im Snowboarding versuchen, worauf ich mich sehr freue!

Die Vorbereitung durch Go Campus war sehr gut! Es wurde jede Frage beantwortet und geholfen, wo man helfen konnte. Besonders bei der Anmeldung für die Universität oder auch bei der Beantragung des Visums war die Hilfe sehr zuvorkommend. Auch die Vermittlung an andere Teilnehmer, die bereits in den USA studieren, vereinfachte die Wahl der Universität und auch die ersten Tage in der Fremde. Natürlich ist es manchmal schwer, von Familie und Freunden in Deutschland getrennt zu sein, doch es ist jeden Augenblick wert. Ich würde behaupten, dass ich im Moment die beste Zeit meines Lebens genießen kann.

Alisha G. berichtet aus Missouri

Missouri – der Staat, in dem man innerhalb von 24 Stunden von Flip Flops zu Winterboots wechselt, und der Staat, in dem mein Traum vom Studium in den USA begann.  Nachdem ich schon ein Jahr in den USA verbracht hatte, war mir schnell klar, dass ich unbedingt wieder zurück wollte. Normalerweise sind die Studiengebühren in den USA unbezahlbar, aber dank Go Campus Stipendium konnte ich mir ein Studium finanzieren.

Auch wenn viele Dinge in den amerikanischen Filmen über US Colleges etwas überspitzt dargestellt werden, so ist vieles doch wahr: Es gibt Studentenverbindungen, die Campusaktivitäten organisieren, College-Footballteams, die man dann anfeuert  bei den Spielen oder Homecoming-dances. Auch wenn meine Uni mit ‚nur‘ 17.000 Studenten noch relativ klein ist, war ich sprachlos, wie groß das ganze Gelände ist – sogar so groß, dass die meisten Mitarbeiter Golfcarts benutzen, um sich fortzubewegen! Natürlich wohne ich auch in einem der typischen Dorms, in dem man teilweise ein bis mehrere Room Mates hat. Mein Room Mate ist Amerikanerin und wir sind gute Freunde geworden. Weiterhin habe ich Freunde von überall auf der Welt gefunden, da meine Uni viel Wert auf Internationalität und Diversität legt, was ich als International Student natürlich super finde.

Auch akademisch war das Jahr ein voller Erfolg – ich habe mein erstes Semester mit einem GPA von 4.0 abgeschlossen, was in Deutschland einer 1.0 entspricht! Was mir am System am besten gefällt, ist, dass jeder Student seinen Lehrplan individuell bestimmt, verändert und zusammensetzt. So hat man nicht jedes Semester einen festen Lehrplan, sondern trifft sich mit einem persönlichen Studienberater und setzt einen Lehrplan anhand von Kenntnissen und Zeiten zusammen. Mein Studienberater hatte mich dann auch noch neben meinem Studium auf die Idee gebracht, einen Minor, sozusagen eine Spezialisierung mit Extrakursen,  in ‚Interactive Media and Web Design‘ zu nehmen, was ich umso besser fand. Neben Minors kann man in Amerika auch Doppel Bachelor, also zwei Studiengänge gleichzeitig machen. Die Möglichkeiten sind also groß.
Ich werde von vielen immer wieder gefragt, wie ich das aushalte, so weit weg zu sein, von Familie, Freunden und der Heimat, aber jeder, der einmal im Ausland gelebt hat, weiß, wie aufregend das Neue ist und wie unglaublich faszinierend Amerika ist. Heutzutage ist es durch Smartphones und dem Internet super einfach, mit den Liebsten daheim zu kommunizieren. Daher hatte ich nie wirklich Heimweh – auch wenn man ab und an mal die gute deutsche Küche vermisst ;-)!

Alles in allem kann ich jedem nur raten, den Schritt ins Ausland zu wagen. Man wird selbstbewusster und selbstständiger und erlebt und sieht Dinge, von denen andere nur  träumen können.

P.S: Mein persönlicher Tipp – Reist so viel wie möglich in euren Semesterferien. Jeder Staat ist anders und auch mit einem kleinen Budget bereisbar – bis jetzt war ich surfen in California, habe in Chicago die typische Deep Dish Pizza gegessen und in Las Vegas meinen Geburtstag gefeiert.

Fabienne B. berichtet aus Indiana

Ich bin jetzt im zweiten Jahr in den USA und meine Professoren sind die besten Lehrer, die ich jemals hatte. Alle sind sehr freundlich und hilfsbereit. Ich habe ein wundervolles "Lehrer-Schüler" - Verhältnis und ich weiß, dass dies in Deutschland nicht möglich gewesen wäre. Die anderen Studenten sind auch alle sehr liebenswürdig, ‚Jeder kennt Jeden‘, wir sind alle wie eine große "College" - Familie. An meiner Uni gibt es ca. 1000 Studenten.

Bis auf Mathematik komme ich mit allen Fächern sehr gut zurecht. Allerdings war Mathematik noch nie meine Stärke, also liegt es wohl eher an mir als an meiner Professorin ;) Am meisten Spaß machen mir Communication (Kommunikationswissenschaft), Psychologie. und Business & Management.

Mein College ist sehr Sport-orientiert. Von Tennis, Fußball, Football über Cheerleading, selbst Yoga, alles wird angeboten. Ebenso haben wir sehr viele Charity Projekte, generell ist mein College sehr sozial engagiert. Kulturell mangelt es auch an nichts. Wir machen viele Ausflüge in Museen, jeden Monat sind Theateraufführungen etc.

Ohne ‚Go Campus‘ wäre ich nie auf dieses College gegangen, da es mitten in den USA (Indiana) liegt. Ich wollte immer nach Kalifornien oder NY. Jetzt bin ich einfach so glücklich, dass mir ‚Go Campus‘  mein College vorgeschlagen hat, da ich meine "amerikanische Familie" dort kennen und lieben gelernt habe. Ich hätte nirgendwo solch tolle Menschen kennen gelernt, und der Campus ist auch wunderschön!

Viele Studenten an meinem College sind super nett und sehr aufgeschlossen, deswegen ist mir das Einleben sehr leicht gefallen. Wichtig ist, auf die Menschen zuzugehen und Interesse an ihnen und ihrer Kultur zu zeigen. Das Einzige, an was ich mich gewöhnen musste, waren die "Dorm-Rooms", also die Zimmer, in denen man wohnt, denn das eigene Zimmer ist natürlich immer noch am schönsten :) Man muss sich darauf einstellen, dass die Zimmer sehr funktionell ausgestattet sind: Bett, Kleiderschrank, Schreibtisch. Allerdings kann man das ganze sehr liebevoll gestalten, sodass es sich wie zu Hause anfühlt. Mein Room Mate und ich waren zwar keine besten Freunde, allerdings möchte ich auch nicht die Zeit mit ihr missen :)

iSt hat mir ausreichend Material zukommen lassen, welches mich zum Beispiel auf den berühmten "Culture Shock" vorbereitet hat. Ebenso haben sie mir eine Liste zugesendet, welche mich an Sachen erinnerte, die ich nach Amerika mitnehmen sollte.

Die Amerikaner sind alle sehr freundlich und sehr interessiert: woher ihr kommt, was euer typisches kulturelles Essen ist (man glaubt es kaum!) und glaubt mir, wenn ihr aufgeschlossen seid und auch Interesse an ihnen zeigt, werdet ihr wundervolle Freunde finden. Lasst euch nicht abschrecken von Colleges, die etwas weiter entfernt von einer großen Stadt liegen.

Mein College liegt 1 Stunde von einer Großstadt entfernt und meine Freunde und ich fahren ab und zu über das Wochenende dorthin zum Shoppen etc. Allerdings gibt es in unserem kleinen Ort auch ein Sushi Restaurant, welches super lecker ist - daher fehlt es uns an nichts :) Falls es mal nicht so laufen sollte wie ihr es euch vorstellt, lasst euch nicht abschrecken und redet mit euren amerikanischen Freunden darüber. Glaubt mir, jeder hat ab und zu mal Heimweh (besonders wenn man krank ist...) aber auch das ist nur eine Phase! Wenn es keinen anderen Deutschen gibt, ist das kein Weltuntergang! Bei mir gibt es nur einen anderen Deutschen und selbst wir reden Englisch untereinander, gewöhnungsbedürftig am Anfang aber es funktioniert, und euer Englisch wird auch besser!!  Also ihr Lieben.... Ich kann euch Amerika und  ‚Go Campus‘   nur wärmstens empfehlen!

Marius K. berichtet aus Missouri

Vielen Dank, dass Sie mir diese einmalige Erfahrung in meinem Leben möglich gemacht haben!. Ich habe jetzt in einem Jahr meinen MBA gemacht und trete schon im September meine erste Stelle als Wirtschaftsprüfer bei einer sehr renommierten internationalen Unternehmensberatung an.

Die Eingewöhnung auf dem Campus ging sehr schnell, da sich durch die Einführungswoche der internationalen Studenten sehr schnell neue Freundschaften bilden. In der ersten Woche fand ich meinen kompletten Freundeskreis und fühlte mich von Beginn an sehr gut. Die einzige "Schwierigkeit" bei der Eingewöhnung war evtl. das Essen in der Cafeteria. Es war schwierig, sich gesund zu ernähren, was sicherlich kein Problem der University war, sondern eher vielleicht ein generell amerikanisches Problem.

Das Verhältnis Prof‘s zu Studenten war gut, da meistens nur 12-18 Studenten in einer Klasse waren. Eins der Highlights war, dass die University über Weihnachten einen 3 wöchigen Aufenthalt in China organisiert hat, bei dem wir an einer chinesischen Uni an den Vorlesungen teilgenommen haben.

Nochmals danke! Es war perfekte Vorbereitung und ich hatte das womöglich beste Jahr meines Lebens und werde Go Campus mit Sicherheit weiterempfehlen.

Julius in Georgia – Eva M. berichtet als Mutter

Liebe Auslandsstudienbegeisterte, oder diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, mein Name ist Eva und mein Sohn Julius geht zum Fall Semester 2012 an eine Universität in Georgia. Nachdem bisher immer die Studenten auf dieser Seite berichtet haben, wie es ihnen auf der Uni so ergangen ist, möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, aus Elternsicht die ersten Erfahrungen mit Go Campus zu schildern und Eltern zu ermutigen, ihren Kindern diesen Schritt zu ermöglichen.

Nachdem wir schon tolle Erfahrungen mit iSt vor und während Julius' High School-Jahres in Kanada gesammelt hatten, war es für uns klar, ein Studium über dieselbe Organisation zu realisieren und dies war möglich, nämlich über Go Campus. Wie bereits gewohnt, wurde uns auch hier eine Mitarbeiterin benannt, die für uns zuständig war. Frau Held kann man einfach nur als großartig bezeichnen. Wann immer wir Fragen hatten, wurden diese im Vorfeld zeitnah und kompetent beantwortet. Sie griff uns bei Übersetzungen unter die Arme und auch bei Fragen bezüglich der Versicherung telefonierte sie mit der amerikanischen Versicherungsgesellschaft. Die Formulierung auf der Internetseite, dass sich Go Campus auch nach Annahme des Stipendiums weiterhin um seine Kunden kümmert, ist wirklich nicht zu hoch gegriffen.

Apropos Annahme des Stipendiums: Frau Held rief uns an, sobald die Angebote angekommen waren und hat gleich zu jeder Universität eine kurze Zusammenfassung gegeben. "Hier spielt der Sport eine größere Rolle, hier die Religion, diese Universität ist extrem klein, jene extrem groß…", usw.

Wir fühlten und fühlen uns super gut aufgehoben. Denn der Papierkram, der auf einen zukommt ist nicht zu unterschätzen: unzählige Kopien, Bestätigungen und Emails wanderten bisher zwischen der Universität, Go Campus und uns hin und her, aber, wie gesagt, es ist alles machbar und wir wurden super unterstützt.

Jetzt ist mein Sohn bereits seit 2 Wochen bei seiner ehemaligen Gastfamilie auf Salt Spring Island in der Nähe von Victoria, British Columbia. Wir fliegen morgen nach Georgia und treffen uns dann mit ihm, um uns auch mal die Universität anzuschauen und die Umgebung kennenzulernen. Wir, als Eltern sind natürlich auch sehr gespannt und neugierig, glücklich, unserem Sohn dieses Erlebnis bieten zu können und auch ein wenig wehmütig, wenn wir an den Abschied denken. Aber – alles wird gut!!!

In ein paar Monaten lasse ich wieder von mir hören, dann wissen wir mehr. Es bleibt also spannend.

Marius S. berichtet aus Kalifornien

Puh, das Kofferpacken vor meiner Abreise ist aber auch mal wieder verdammt knapp gewesen. Aber wer kennt diese Ereignisse nicht, die immer so plötzlich anstehen und einen dann vollkommen überraschen? Ich muss ja zugeben, dass ich mich am Morgen des 13. August 2011 so gefühlt habe wie die ganzen panischen Geschenkkäufer am Morgen des 24. Dezember. Heiligabend, Abflugtag in die USA, das kommt aber auch alles immer so unerwartet! Nun ja, es wurde also zeitlich wieder mal etwas eng. Was ich allerdings immer noch nicht verstehen kann, ist, weshalb meine Familie so unruhig geworden ist. Die Abfahrt zum Flughafen war für 9:30 Uhr geplant, aber fertig mit dem Packen war ich bereits um 9:28 Uhr – wieso der Stress? Hat doch alles gepasst… Ich kann von Glück sprechen, dass das Beschaffen und Einreichen meiner Dokumente sowie die Immatrikulation an meinem College deutlich glatter und organisierter abgelaufen sind als mein Abreisetag, der meine Mutter ziemlich viele Nerven und mich meinen morgendlichen Kaffee gekostet hat.

Nachdem ich Anfang 2011 den Entschluss gefasst hatte, für zwei Semester in die USA zu gehen und dort mein Studium der Wirtschaftsinformatik zu beginnen, habe ich mich nach Möglichkeiten erkundigt, ein Stipendium an einer amerikanischen Hochschule zu erhalten. Dabei bin ich über das Internet auf iSt und deren Go Campus Programm aufmerksam geworden. Bingo! Genau danach hatte ich gesucht. Mir hat vor allem der Gedanke gefallen, mich aus einer Reihe von Universitäten und Colleges für eine Hochschule entscheiden zu können. Ich habe also meine Kurzbewerbung ausgefüllt und wurde kurz darauf zum iSt-Telefoninterview eingeladen. Etwas aufgeregt war ich schon, denn ich wusste, dass das Gespräch teilweise auf Deutsch, teilweise aber auch auf Englisch stattfinden würde. Meine Nervosität hat sich allerdings ziemlich schnell gelegt, sodass das ganze wirklich kein Problem war. Nachdem dann ein paar Tage später die Zusage kam, dass ich für das Programm genommen bin, habe ich mich daran gemacht, meine Bewerbung für die amerikanischen Hochschulen fertigzustellen. Das war der Teil, an dem ich die Unterstützung durch iSt am hilfreichsten fand.

Was den Papierkram rund um die Beschaffung von Visum, TOEFL-Sprachtest und Immatrikulationsdokumenten angeht, so kann ich guten Gewissens sagen, dass die amerikanische Bürokratie der deutschen in nichts nachsteht. Für mein College musste ich außerdem ein Motivationsschreiben verfassen, das zu meinem Glück noch einmal von iSt Korrektur gelesen wurde. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ein peinlicher, kleiner Fehler darein sicher für Aufmerksamkeit und Belustigung an meinem College gesorgt, denn die Formulierungen in a group of three und in a threesomehaben dann doch eine etwas andere Bedeutung. Sehr hilfreich war auch eine PDF-Datei mit Last Minute Infos, die ich ein paar Tage vor meinem Abflug erhalten habe. Alles in allem war ich also rundum zufrieden mit der Planung und dem Ablauf meiner Vorbereitung hier in Deutschland. Thumbs up, iSt!

Meine Zeit in Kalifornien selbst war natürlich die beste Erfahrung von allen. Ich habe an einem College, das mit weniger als 700 Studenten sehr klein war, in der Nähe von San Francisco studiert. Gerade die geringe Größe war ein echter Vorteil für das Studentenleben vor Ort. Es war alles sehr persönlich, denn bei so wenigen Studenten kennt man eben wirklich etwa die Hälfte persönlich und den Rest zumindest vom Sehen. Auch der Kontakt zu den Professoren war dort ganz anders als an großen Universitäten, bei denen der Anonymitätsfaktor sehr hoch ist. An meinem College war es wirklich nicht unüblich, dass sich die Professoren zum Mittagessen mit zu meinen Freunden und mir an die Tische gesetzt haben.

Was mir am gesamten amerikanischen Hochschulsystem sehr gut gefällt, ist die Rolle, die dort der Sport einnimmt. Es wurden ziemlich viele verschiedene Sportarten angeboten, über die Klassiker Football und Baseball über Basketball und Fußball bis hin zu Wrestling, Gold und Cross Country, für das ich mich dann letzten Endes entschieden hatte. Training hatte ich mit dem Rest des Teams an jedem Tag unter der Woche für zwei Stunden sowie ein weiteres Mal am Wochenende. Bei so vielen Malen Training kommt von der Strecke her pro Woche schon mal ein Marathon zusammen. Zeitweise war das ziemlich anstrengend, aber ein super Ausgleich zum akademischen Alltag. Ich kann nur jedem empfehlen, einen Sport am College zu betreiben! Gerade beim Kennenlernen neuer Leute ist bei mir besonders die Sportart, der man nachgeht, ein häufiges Einstiegsthema ins Gespräch gewesen und hat für interessante Unterhaltungen gesorgt.

Neben Sportangeboten gab es am College eine Unmenge an Clubs, die ausnahmslos von Studenten gegründet worden sind. Die Vielfalt war dabei am besten: ein Intercultural Affairs Club hat genau so wenig gefehlt wie ein Hiking Club oder ein Late Night Gamers Club. Gerade bei einem gemeinsamen Interesse fand ich es ziemlich leicht, mit anderen Studenten ins Gespräch zu kommen. Schön war auch die Orientierungswoche, die größtenteils zum Kennenlernen der Kommilitonen gedacht war. Von Ausflügen auf abgelegene Ranches ohne Telefon- und Internetzugang – ja, das gibt es in Kalifornien tatsächlich! – bis hin zu Lagerfeuern und Sportturnieren auf dem Campus haben wir wirklich eine Menge unternommen. Bei diesem Aufgebot an Aktivitäten ist es schon eine Kunst, sich nicht zu integrieren und den Rest des Jahrgangs zu treffen.

Insgesamt ging meine Zeit in Kalifornien gefühlt leider recht schnell vorbei. Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem man getrennte Wege geht, was anfangs gar nicht so leicht fällt, nachdem man lange Zeit jeden Tag zusammen verbracht hat. Mit meinem Freundeskreis habe ich allerdings über Facebook, Skype und co. noch immer regen Kontakt, und da ich in München lebe, ist irgendwann natürlich ein Pflichtbesuch auf dem Oktoberfest fällig.

Nachdem ich nun meine zwei Auslandssemester hinter mir habe und mein Studium in Deutschland fortsetze, muss ich sagen, dass mir von allen Dingen der zwischenmenschliche Umgang in den USA am besten gefallen hat. Es ist einfach eine tolle Sache, mit Kommilitonen auf dem gleichen Campus zu leben und zu studieren. Darüber hinaus konnte ich mich auch sehr gut mit der amerikanischen Freundlichkeit anfreunden, die ich seitdem in Deutschland ein wenig vermisse. Stünde ich heute noch einmal vor der gleichen Wahl, in den USA zu studieren oder nicht, so würde ich mich ohne Zögern wieder dafür entscheiden. Auch würde ich mich wieder von iSt bei der Organisation unterstützen lassen, besonders aufgrund des beruhigenden Gefühls, alles geregelt zu haben. Es gibt auf der anderen Seite allerdings auch einige wenige Dinge, die ich anders machen würde. Ich würde zum Beispiel weniger Klamotten mitnehmen und dort mehr kaufen – das hätte sicher auch das Packen meines Koffers etwas entstresst…

David P. berichtet aus North Carolina

Hallo, ich bin David und studiere zurzeit in North Carolina Biologie. Mit Hilfe von iSt/GoCampus erhielt ich die Möglichkeit, mir den Wunsch zu erfüllen, in die USA zu gehen und dort meinen weiteren Weg einzuschlagen. Ich bin nun fast ein ganzes Semester hier und ich muss sagen, es ist eine unvergleichbare, schöne Zeit bisher. Für viele mag es wie ein großer Schritt wirken Deutschland zu verlassen, in die USA zu reisen und dort zu studieren. Ich jedoch denke, dass es nicht so schwer ist, wie viele eventuell denken. Mit Facebook und Skype ist es möglich, problemlos die Kontakte zu halten, während man hier ist. Ich würde es insofern mit einem Studium in Deutschland vergleichen, das relativ weit entfernt vom eigenen Zuhause ist. Worauf es aber für mich ankam war insbesondere die Möglichkeit, die USA als Land zu erleben, gleichzeitig hier zu studieren und neue Leute kennen zu lernen.

Vor dem Start stand jedoch eine Vielzahl von zu beschaffenden Informationen, Anträgen und Vorbereitungen. Sprachtest (TOEFL), Vorbereitung Visumantrag, Schulnachweise/Empfehlungen, Finanznachweise durch die Eltern und eine Menge Anträge für diverse Behörden samt jeweiliger Bearbeitungsgebühren, um nur die wichtigsten zu nennen. Hier wurde ich durch iSt sehr gut unterstützt, weil man in diesem Dschungel schon mal schnell den Überblick verlieren kann. Hat man sich durch diesen Dschungel gekämpft, steht als letzter Schritt die Erteilung eines Studenten-Visums in einem US-Konsulat oder einer Botschaft an.

Dann konnte es aber endlich losgehen. Zunächst der Flug, welcher zwar relativ lange dauerte, dank Musik, Filmen und einem Buch aber recht schnell und entspannt überstanden wurde. Nach Ankunft wurde ich dann auch schon am Flughafen abgeholt und wurde auf dem Rückweg noch mit einer Mahlzeit versorgt. Im College angekommen ging es dann ans Auspacken und alle Sachen verteilen. Mein Roommate, mit dem ich das Zimmer teilte, war zu diesem Zeitpunkt nicht da. Ich kannte ihn bereits vorher, da er mich über Facebook angesprochen hatte. Als dann diese Sachen erledigt waren, ging es weiter auf den Campus. Die verschiedenen Gebäude kennenlernen, die ersten Leute treffen, Studenten-ID Karte besorgen und dann bald auch schon das Abendessen. Bezüglich Jetlags hatte ich im Unterschied zu manch anderen International Students keine Probleme. Nach dem ersten Tag ging ich normal schlafen gegen 11 Uhr nachts und damit war die Umstellung für mich getan.

Nach einer guten Woche gingen dann auch schon allmählich die Vorlesungen los. Zunächst eine Einführung, bei der man die Mitstudenten kennenlernte; die Möglichkeit hatte, mit den Professoren Bekanntschaft zu schließen und sich bezüglich der Studiengänge zu informieren. Anders als in Deutschland kann man in den USA beim Studium weitaus freier und flexibler agieren als das in Deutschland möglich wäre. Auf der einen Seite kann man sich mehrere Studiengänge aussuchen und als Ziel anstreben, dabei gibt es Majors undMinors, dementsprechend auch mit vergleichbaren Kursbedingungen. Man kann mehrere Fächer alsMajor oder Minor belegen und so ein breiter gefächertes Studium ausführen. Meiner Meinung nach ist dies besonders für diejenigen recht angenehm, die noch unentschlossen oder offen für neue Möglichkeiten sind. Eine sehr positive Erfahrung war die Tatsache, dass das Privatcollege dank seiner vergleichbar geringen Größe die Möglichkeit gibt, jeden zu kennen. Die Professoren, wissen wer man ist, können persönliche Gespräche führen und auch das restliche Personal mit dem man in Kontakt steht, kennt und grüsst einen. Nachdem ich nun fast ein Semester hier studiert habe kann ich für mich erst einmal festhalten, dass die Kurse vom Schwierigkeitsgrad durchaus zu meistern sind, das Englisch war für mich kein wirkliches Hindernis. Wer in Englisch aber noch etwas unsicher ist, könnte da aber etwas mehr zu arbeiten haben. Das College bietet in solchen Fällen entsprechende Sprachkurse an.

Neben diesen akademischen Erfahrungen gab es inzwischen auch viele andere. Ich habe in dem halben Jahr bereits viele neue Leute kennengelernt, einige von meinen Mitstudenten zähle ich schon zu meinen guten Freunden und verbringe viel Zeit mit ihnen, ob nun um für einen Kurs einige Aufgaben zu erledigen oder um etwas zu unternehmen. Die vielen Sportteams und deren Spiele sind auch regelmässige Anlaufstation, während die Saison läuft.

Neben all den durchaus positiven Erfahrungen gab es natürlich auch einige herausfordernde Aspekte. Z.B. Tage, an denen man besser etwas früher schlafen sollte, um am nächsten Tag rechtzeitig in den Kursen zu sein. Zum anderen aber auch solche, wo man neue Grenzen kennenlernt. Damit meine ich z.B. konkret einen Hurricane. Nachdem wir wegen starkem Wind und Regen gezwungenermaßen innerhalb der Aufenthaltsgebäude (Dorms) bleiben mussten, kam es nach einiger Zeit zu einem Stromausfall, welcher einige Tage anhielt und von uns einiges abverlangte. Im Rückblick muss ich aber sagen, dass diese Zeit gut gemeistert wurde. Der Zusammenhalt wurde gestärkt, man hatte Zeit, sich etwas besser kennen zu lernen und konnte gemeinsam entspannen, da die Kurse nicht stattfinden konnten.

Alles in allem ist es bisher eine sehr erfahrungsreiche, unterhaltsame und lehrreiche Zeit! Wenn man mich vor die Wahl stellen würde, noch einmal dieselbe Entscheidung zu treffen, würde ich sie definitiv wiederholen und ich kann insofern allen nur empfehlen, das Wagnis auf sich zu nehmen und einen Versuch zu unternehmen. Insofern wünsche ich allen, die mit dem Gedanken spielen, ein Studium in den USA zu machen viel Erfolg, gute Erlebnisse und: Let your dreams become true!

Nick M. berichtet aus Minnesota

Ich habe mich im März 2011 bei Go Campus beworben und wurde umgehend im Programm akzeptiert. Ich hatte bereits vorher sehr gute Erfahrungen mit iSt gemacht. Die Kommunikation war von Anfang an immer sehr positiv, freundlich, hilfreich und konstruktiv. Der Ablauf der verschiedenen Bewerbungsstufen wurden mir sehr klar und deutlich von Go Campus geschildert, was den Bewerbungsablauf einfach gemacht hat.

Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt hatte, wurde ich sehr zeitnah von Go Campus mit meinen Stipendienangeboten kontaktiert. Diese Angebote waren sehr vielfältig und sie sind vor allem auch darauf eingegangen, was ich in der Bewerbung als Wunschkriterien festgelegt hatte. Dadurch ist mir die Auswahl meiner Universität sehr leicht gefallen. Als Studienfach habe ich Recreation & Tourism ausgewählt.

Nachdem ich von meiner Uni angenommen wurde, ist dank der guten Kommunikation mit Go Campus alles glatt gelaufen. Mein Studium begann im August und seitdem bin ich einer der wenigen europäischen Studenten an einer der besten Universitäten in Minnesota und habe bisher jede Menge gelernt, innerhalb und außerhalb der Klassenräume.

Mir ist bewusst geworden, dass ich eine einmalige Chance habe und diese möchte ich bestmöglich nutzen. Wer in den USA studieren möchte sollte sich im klaren darüber sein, dass das heißt sich in den Kursen zu bemühen, aber sich auch außerhalb der Unterrichtszeiten zu engagieren. Die Zeit in den Vorlesungen oder den Kursräumen ist wichtig, aber in den USA wird das Verhalten nach den Vorlesungen sehr geschätzt. Wer erfolgreich sein will, muss sich sozial engagieren und auf andere Menschen zugehen. Wer das macht, wird eine einmalige Zeit in den USA haben und mit einem sehr guten Abschluss die Universität verlassen.

Zum studieren in den USA gehört der ständige Kontakt mit den Kommilitonen. Mindestens im ersten Jahr, wenn nicht alle vier Jahre, verlangen die meisten Universitäten, dass internationale Studenten in den Dormswohnen. Diese Studentenwohnungen sind ideal um neue Leute kennen zu lernen und seine Sprachkenntnisse zu erweitern. Es ist quasi unmöglich gelangweilt zu sein. Neue Freunde findet man an jeder Ecke. Und dieses sozial Verhalten spiegelt sich meistens auch im Verhalten in den Kursen wieder. Wer sozial aktiv ist, wird auch weniger Probleme haben in den Kursen beizutragen oder Projekte mit anderen Studenten zu machen.

Der typische Alltag sieht so aus, man kann durchaus ausschlafen und geht dann gegen 9 Uhr zum ersten Kurs. Die meisten meiner Kurse sind ähnlich wie deutsche Gymnasialklassen strukturiert, mit Studentenbeteiligung. Vorlesungen sind jedoch auch nicht selten. Nach ein oder zwei Kursen am Vormittag, geht es in die Kantine zum Mittagessen. Meine Uni serviert ein komplettes Buffet. Anschließend geht es noch zu einem weiteren Kurs. Gegen 2 Uhr ist der Tag dann vorbei, wobei es auch nicht selten ist einen Kurs von 6 Uhr bis 9 Uhr Abends zu haben. Am Nachmittag sind dann Hausaufgaben angesagt. Die Faustregel in den USA ist, dass für jede Unterrichtsstunde ca. 1 bis 2 Stunden Nachbereitung bzw. Hausaufgaben eingeplant werden sollen. So kommt man in einer Woche schon des öfteren auf 40 Stunden Arbeit, ein Vollzeit Job.

Das hört sich sehr stressig an, jedoch sind die Wochenenden sehr entspannt. Entweder ist Party mit Freunden auf dem Programm oder eine Movie-Night oder es liegt ein Roadtrip an. Langweilig wird es nie. Und wenn doch, dann kann man jedes Wochenende die Universitäts-Sportteams anfeuern gehen. Die Footballspiele sind ein Spektakel für sich und die Basketballspiele machen auch jede Menge Spaß. Diese Spiele sind auch optimal um neue Leute kennen zu lernen oder einfach um Hallo zu Leuten aus den verschiedenen Kursen zu sagen.

Studieren in den USA ist ein einmaliges Erlebnis. Jeder der diese Chance bekommt, sollte diese auf jeden Fall wahrnehmen. Es gibt für unsere Altersstufe keinen besseren Weg unglaubliche Erfahrungen zu machen, die unsere Zukunft bestimmen und uns für unser Leben prägen.

Martin B. berichtet aus Kentucky

Am 23.August ging es für mich auf eine lange Reise nach Amerika. Mein Ziel war ein kleiner Ort im Herzen des Bundesstaats Kentucky und die dortige Universität, die ich mir aus einem breiten Angebot von Go Campus ausgewählt hatte. Nach etlichen Stunden Flug und einem Zwischenaufenthalt in North Carolina kam ich am Abend am Flughafen an, wo der Treffpunkt mit meiner amerikanischen Kontaktperson von der Uni vereinbart war.

Da ich bereits ca. 2 Stunden davor ankam und mein Gepäck im kleinen Airport schnell gefunden war, nahm ich im Aufenthaltsbereich Patz, wo bereits auch einige andere Internationals warteten. Schon nach wenigen Momenten kam ich mit den anderen Jungen ins Gespräch. Alle der fünf anderen waren sehr nett und sympathisch. Ich war sehr erleichtert bereits nach so kurzer Zeit neue Freunde gefunden zu haben.

Nachdem wir mit dem vom College gestellten Shuttle Service an der Uni ankamen, teilte uns die Fahrerin mit, dass die Dormitories leider derzeit überfüllt sind, und wir deshalb in einem nahe gelegenen Hotel kostenlos untergebracht werden. Dort lernten wir und weitere Internationals uns besser kennen. Es war interessant, Menschen von verschiedensten Orten zu treffen, so wohnten auch andere Deutsche, Koreaner, Japaner, Venezuelaner, Kolumbianer, Brasilianer, Franzosen und viele weitere Nationalitäten im Hotel. Der Umstand in dem ca. 2 km vom Campus entfernten Hotel zu wohnen entpuppte sich also als Glücksfall, da man leichter ins Gespräch kam, wenn wir gemeinsam mit den Shuttle Bussen hin- und herpendelten.

Nach 2 Wochen zog ich zunächst in ein nobleres Dormitory, in dem ich ebenfalls ohne Zusatzkosten, aber nur 10 weitere Tage wohnte. Wi-Fi und ein Bad, das ich mir mit meinem neuen Room Mate teilte und eine Küche, die ich mir mit den anderen 5 Hausbewohnern teilen konnte, waren schon sehr luxuriös im Vergleich zu dem endgültigen Dorm, in dem ich jetzt lebe. Das Zimmer ist recht klein und etwas abgewohnt, z.B. ist das Fenster etwas undicht und es gibt nur eine Steckdose für ein Internetkabel, obwohl wir zu zweit sind. Ca. 20 Studenten teilen sich ein Bad mit je 3 WC's und Duschen, die auch etwas abgebraucht erscheinen. Zu meiner eigenen Überraschung machten mir diese Umstände bisher jedoch eher wenig aus. Mein Room Mate in meinen ersten Semester ist ein Amerikaner aus dem Football-Team und absolut in Ordnung, so kann ich seine Geräte (z.B. Kühlschrank) benutzen.

Positiv sind die Bemühungen des so genannten Center for International Education zu erwähnen, die sich ausschließlich um die vielen Austauschstudenten kümmern. Kleine und größere Fahrten wie beispielsweise im Herbst nach Chicago sind bemerkenswert. Dies half mir auch, viele weitere Freundschaften zu schließen. Auch insgesamt waren in den ersten beiden Wochen viele 'Welcome Events' am Campus geboten.

Als einzig gewöhnungsbedürftig für uns Europäer kann man die sehr konservativen Ansichten der University und der meisten amerikanischen Studenten erwähnen, die auf dem strengen baptistischen Glauben beruhen. Es wird kaum eine Gelegenheit ausgelassen, dies zu verbreiten. So muss jeder Freshman neben seinen ca. 5 regulären Kursen, auch eine sog. 'First Class' belegen. Diese trifft sich einmal die Woche in einer kleinen Gruppe (ca. 20 Schüler) und einmal in einer großen Gruppe (alle Freshmen) in der Kirche der Uni. Dort werden christliche Themen aus der Bibel besprochen und innerhalb von 50 min. durchschnittlich 5 mal gebetet. Dass dies genauso wie ein weiterer Gottesdienst (ebenfalls 1x/Woche) verpflichtend ist, egal, welcher Konfession man angehört, ist für mich genauso wie für die meisten anderen Ausländer gewöhnungsbedürftig. Trotz allem, bin ich in an meiner Uni glücklich und dankbar und glaube für mein weiteres Leben viel gelernt zu haben.

Robert T. berichtet aus Missouri

Bevor ich an meine amerikanische Uni kam, war ich an einer großen, typisch deutschen Universität. Ich hatte immer vor ein Auslandssemester zu absolvieren, also entschied ich mich für die USA. Ich hatte schon Erfahrung mit dem Schulsystem, da ich während der Oberstufe bereits ein High School Jahr in den USA verbracht habe. Als ich hier an der University ankam, war ich überwältigt von der kompakten Größe des Campus. Ich kannte diverse High Schools, aber Universitäten hatte ich nie besucht. Es war alles total organisiert, von dem Einzug in die Dorms bis hin zur Auswahl der verschiedenen Kurse. Es wirkte alles wesentlich professioneller als in Deutschland. Vor der ersten Vorlesung war ich noch ein wenig skeptisch, da es in den USA üblich ist, in den ersten Semestern sogenannte General Education Classes zu haben, zu denen auch z.T. Naturwissenschaften oder auch diverse Kunstkurse bzw. Art Classes gehören. Ich hatteInternational Business als Hauptfach gewählt und konnte mit dieser Art des Studiums erst einmal nichts anfangen.

Als ich jedoch die ersten Vorlesungen besucht habe, änderte sich meine Meinung total. Die Vorlesungen waren von Anfang an sehr interessant und sehr praxisorientiert. Außerdem waren die Professoren sehr viel menschlicher als ich es in Deutschland jemals erlebt habe. Ein weiterer Vorteil ist definitiv die Größe der Vorlesung. Viele meiner Kurse sind mit weniger als 20 Personen besetzt, was dem allgemeinen Verständnis zu Gute kommt. Die meisten Professoren kommen aus der Wirtschaft und bringen auch viel Praxis in die Vorlesung mit ein. Die Vorlesungen sind wesentlich professioneller gestaltet und die Professoren können im Gegensatz zu Deutschland auch mit der Technik umgehen. Der Inhalt der Vorlesung ist gut verständlich und ist auf Grund der Praxisnähe wirklich sehr interessant und nützlich. Die Universität hat ein umfangreiches Netzwerk, weshalb man ständig den Kontakt zu den Professoren suchen kann.

Alles in Allem bin ich absolut von dem Studium in den USA überzeugt und werde definitiv das Studium dort zu Ende führen. Ich kann jedem Studenten empfehlen in die USA zu gehen, es ist einfach eine andere Welt und die Universitäten sind einfach auf einem anderen Level und das Studieren macht eindeutig mehr Spaß.