Italienisch – ein Klassiker
Italienisch ist
die Amtssprache in Italien, in San Marino, in Teilen der Schweiz
– und im Staat der Vatikanstadt. Mit Italienisch könnten Sie
sich im gesamten Römischen Reich unterhalten – wäre es nicht
untergegangen.
Die Geschichte der italienischen
Sprache
Wie alle romanischen Sprachen stammt auch das
Italienische vom Lateinischen ab. Nach dem Zusammenbruch des Römischen
Reiches blieb Latein als Sprache der Kirche und der Schriften
erhalten. Vom Volk wurde ein
Vulgärlatein
gesprochen. Die
Dialekte und Regionalsprachen entwickelten schließlich die romanischen
Einzelsprachen. Die italienische Sprache hat daher viele Ähnlichkeiten
mit dem Spanisch und Französisch.
Das heutige
Italienisch ist aus dem toskanischen Dialekt hervorgegangen.
Verantwortlich dafür waren im Besonderen die literarischen Werke von
Dante, Boccaccio und Petrarca. Die Grammatik des gesprochenen und
populären Vulgärlatein war wesentlich einfacher als das Latein der
klassischen Literatur. Dante vermischte in seinen epischen Gedichten
die italienischen Dialekte, hauptsächlich sein angeborenes Toskanisch,
mit dem Sizilianischen. Die viel geliebten Werke und der geschriebene
Dialekt wurden überall in Italien gelesen und dann zum verbindlichen
Standard.
Italienisch heute
Das Italienisch von
heute wird phonetisch ausgesprochen. Jeder Buchstabe hat Bezug zu
einem erkennbaren Laut. Die italienische Sprache kennt kaum
Unterschiede zwischen der Rechtschreibung und der Aussprache. Je nach
Region kann es in der Aussprache zu leichten Änderungen kommen.
Insgesamt kommt Italienisch mit 21 Buchstaben zurecht, somit kommen
einzelne Buchstaben nur in Fremdwörtern vor. Italienisch steht unter
den großen romanischen Sprachen dem Lateinischen in Grammatik,
Vokabular und Lautung am nächsten.
Die italienische
Sprache wird auch auf Korsika, Sizilien, Sardinien, in Teilen der
Adriaregion sowie in Nord- und Südamerika gesprochen.
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